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Die Schweizer Germania startet als Chair Airlines durch

Zum 1. Juli wird aus der Schweizer Germania Flug AG die Chair Airlines AG. Sie wird mit drei Airbus A319 an den Start gehen. Der erste Single-Aisle-Jet ist schon mit dem neuen Farbkleid versehen. Die Streckenstruktur soll wie bisher Warmwasserziele und Destinationen im ethnischen Verkehr umfassen.

12.06.2019

CH und Schweizer Kreuz: Die Chair Airlines kann und will ihre Schweizer Herkunft nicht leugnen. © Chair Airlines

Nach dem Konkurs der deutschen Fluggesellschaft Germania und dem anschließenden Aus für die Schweizer Tochtergesellschaft Germania Flug AG wird die Schweizer Tochter als Chair Airlines weiterleben. Gestern hat die Geschäftsleitung der neuen Airlines das Konzept und die Pläne der neuen Schweizer Airline vorgestellt.

„Wir haben die vergangenen Monate dazu genutzt, unseren Neustart in die Wege zu leiten und mit einer neuen Marke frische Akzente im Schweizer Luftverkehr zu setzen“, sagt Urs A. Pelizzoni, CCO und Verwaltungsrat der Chair Airlines.

Chair Airlines

Das englische Wort Chair heißt auf deutsch Stuhl. Für diesen Namen habe man sich ganz bewusst entschieden, denn der Stuhl stehe für den Sitzplatz im Flugzeug, den wir verkaufen, sagte Pelizzoni. Im Logo sind aber die Buchstaben CH und Air farblich voneinander abgesetzt und deuten damit auf die Schweizer Herkunft der Airline hin.

Agentur hat den Auftritt entwickelt

Mit der Entwicklung des neuen Markenauftritts hatte die Airline die Züricher Agentur Branders beauftragt. „In einem jungen Unternehmen mit flachen Hierarchien und kurzen Wegen darf man auch einmal anders denken und mit Mut zur Andersartigkeit im Markt auftreten. Die Wahl des Namens Chair stellt dies bereits eindrücklich unter Beweis“, sagte René Allemann, der Hauptgeschäftsführer (CEO) der Agentur Branders. Die Chair Airlines sieht sich als „ein junges, unkompliziertes und dynamisches Unternehmen, das einen fröhlichen, humor- und respektvollen sowie zugleich familiären Umgang mit seinen Partnern, Kunden und Mitarbeitenden pflegt und dabei durchaus auch einmal etwas frecher auftritt.“

Chair wird mit drei A319 an den Start gehen. Die Flugzeuge sind mit jeweils 150 Sitzen bestuhlt. Neben traditionellen Warmwasserzielen wird die Airline aber auch die ethnischen Verkehre berücksichtigen und wie die Germania Flug AG bisher, auch Destinationen wie Beirut, Ohrid, Pristina und Skopje bedienen.

Das Unternehmen gehört zu 50,01 Prozent der Schweizer Albex Aviation AG, die restlichen 49,99 Prozent gehören der polnischen Charterfluggesellschaft Enter Air.

Bob Fischer

 

 

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Über Bob Fischer

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Bob Fischer ist PPL-Inhaber mit diversen Ratings. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in Luftfahrtmagazinen auf der ganzen Welt. Bob hat eine große Erfahrung in Air-to-air-Fotografie mit Jets, Kolbenmotor- und Turbopropflugzeugen.

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