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Emirates eröffnet die kürzeste A380-Route

Extreme Kurzstrecken mit Großraumflugzeugen. Diese Formel geht nur auf, wenn alle Faktoren passen. Emirates befliegt seit gestern zweimal täglich eine nur 185 nautische Meilen lange Route mit seinem Flaggschiff Airbus A380. 

3.07.2019

Auf dem Muscat International Airport wurde die A380 mit einem Wassersalut der Feuerwehr empfangen. © Emirates

Emirates fliegt seit dem 2. Juli 2019 die kürzeste tägliche Airbus A380-Strecke. Sie führt von Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ins 185 nautische Meilen (340 Kilometer) entfernte Muscat im Oman. Das ist etwas mehr als die Entfernung vom Flughafen Frankfurt zum Flughafen München. Die Entfernung zwischen beiden Städten sei, so Emirates, kürzer als die Gesamtlänge der in einem Airbus A380 verlegten Kabel. Die betrage nämlich 500 Kilometer.

A380 Emirates

Emirates befliegt die Strecke sogar zweimal täglich mit seinem Flaggschiff. Die Airline setzt auf den Flügen zum Muscat International Airport A380 mit einer Dreiklassen-Kabine ein. 429 Passagiere können in der Economy Class buchen, 76 in der Business Class und 14 in der First Class.

Die Flugdauer beträgt 40 Minuten, das seien fünf Minuten mehr als es benötige, um mit einer 42-köpfigen Mannschaft eine A380 nach einem Langstreckenflug zu reinigen, so die Airline.

Neben dem großen Passagieraufkommen auf der Strecke hat auch das Frachtaufkommen die Fluggesellschaft dazu bewogen, ihr größtes Muster auf diese Umläufe zu schicken.

Emirates befliegt als größter Betreiber des Musters auch den längsten A380-Linienflug. Er führt von Dubai nach Auckland in Neuseeland und überbrückt eine Entfernung von 7.663 nautische Meilen (14.193 Kilometer) und ist damit 41 Mal so lang wie der kürzeste Linienflug mit dem Muster.

Volker K. Thomalla

 

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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