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Endmontage der ersten A350 XWB für Japan Airlines

Airbus hat die erste A350 XWB für Japan Airlines in der Endmontage. Das Flugzeug soll Mitte dieses Jahres ausgeliefert werden und im September in den Liniendienst gehen. Der Carrier setzt bei der Maintenance seiner A350-900 und A350-100 auf den Flight Hour Services-Vertrag von Airbus.

18.02.2019

Das Leitwerk des ersten Airbus A350-900 für Japan Airlines vor der Montage auf den Rumpf des Flugzeugs. © Airbus

Airbus hat die Produktionsrate für die A350 XWB auf zehn Flugzeuge pro Monat heraufgefahren. Zu den Flugzeugen, die im Moment auf der Endmontagelinie in Toulouse stehen, gehört auch die erste A350-900 für Japan Airlines. Die Flächen-Rumpfmontage ist bereits abgeschlossen, und die Installation des Seiten- und des Höhenleitwerks wurde ebenfalls beendet.

Nun kommt das Flugzeug auf die nächste Montagestation, bei der es mit den letzten Strukturbauteilen wie beispielsweise den Winglets ausgerüstet wird. Daran schließen sich die Tests der mechanischen und elektrischen Systeme sowie der Avionik an. Danach folgen die Montage der Triebwerke, die Innenausrüstung sowie die Lackierung des Flugzeugs. Die Übergabe an Japan Airlines ist für Mitte dieses Jahres geplant. Die Fluggesellschaft will den Liniendienst mit dem Muster im September zunächst auf der innerjapanischen Strecke von Haneda nach Fukuoka aufnehmen, bevor sie später mit der A350 XWB internationale Destinationen bedient.

FHS-Ersatzteilservice für Japan Airlines

Japan Airlines hat 2013 insgesamt 31 A350 XWB bestellt. Neben 18 A350-900 hat der japanische Carrier auch 13 Exemplare der größeren Version A350-1000 in Auftrag gegeben. Dieser Auftrag war die erste Bestellung von Airbus-Flugzeugen, die jemals von Japan Airlines abgegeben worden ist. Die A350 XWB werden von Rolls-Royce Trent XWB angetrieben.

Bei der Ersatzteilversorgung setzt Japan Airlines auf den Flight Hour Services (FHS) Components Service von Airbus. Dabei zahlt der Kunde einen festen Betrag pro Flugstunde und erhält dafür eine Rundum-Ersatzteilversorgung ohne weitere Kosten.  Der FHS Components Service umfasst alle 31 bestellten A350 XWB von Japan Airlines.

Airbus hat bis Ende Januar 2019 894 Festbestellungen von 48 Kunden für die A350 XWB-Familie erhalten. Bis zu diesem Zeitpunkt hat der Hersteller 240 Flugzeuge seiner neuesten Widebody-Familie ausgeliefert. Das erste Flugzeug für Japan Airlines trägt die Seriennummer MSN321.

Volker K. Thomalla

 

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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