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Erste A350-900 für SAS in der Endmontage

Im vierten Quartal dieses Jahres wird SAS Scandinavian Airlines mit der A350 XWB ein neues Flaggschiff in Dienst stellen. Das erste von insgesamt acht Exemplaren steht derzeit bei Airbus in Toulouse in der Endmontage.

20.08.2019

Das Seitenleitwerk der ersten A350-900 für SAS Scandinavian Airlines wurde im August 2019 auf den Rumpf aufgesetzt.© SAS

Die multinationale skandinavische Fluggesellschaft SAS Scandinavian Airlines hatte bereits 2013 acht A350-900 bei Airbus bestellt. Nun steht das erste Exemplar für die Airline in Toulouse in der Endmontage. Der Widebody-Jet (MSN358) wird mit der schwedischen Registrierung SE-RSA und dem Taufnamen Ingegerd Viking bei SAS in Dienst gestellt.

SAS A350-900

SAS Scandinavian Airlines wird das Flugzeug voraussichtlich Ende November übernehmen. Zunächst will SAS die SE-RSA dann zu Trainingszwecken auf Strecken innerhalb Skandinaviens einsetzen. Am 28. Januar 2020 wird es zu seinem ersten Langstreckeneinsatz auf der Route Kopenhagen–Chicago starten. Zu den weiteren Destinationen, die SAS mit dem Muster bereits im ersten Betriebsjahr bedienen will, gehören Peking, New York, Tokio, Schanghai, Hongkong und San Francisco.

300 Passagiere an Bord der A350 XWB

SAS lässt ihre A350-900 mit 300 Passagiersitzen ausstatten. 228 Sitze sind in der Economy Class (SAS Go) installiert, 32 in der Economy Plus (SAS Plus) und 40 in der Business Class, die bei der Airline SAS Business heißt. Damit liegt die Airline am unteren Ende der von Airbus angegebenen typischen Sitzplatzzahl von 300 – 350.

SAS Scandinavian Airlines modernisiert derzeit ihre Flotte. Bis 2023 wird die Fluggesellschaft 80 Airbus A320neo, fünf A330, acht A350 XWB sowie drei A321LR übernehmen. Die Fluggesellschaft verfolgt das Ziel, ihren Betrieb umweltfreundlicher zu gestalten und will bis 2030 ihre CO2 Emissionen um mindestens 25 Prozent im Vergleich zu heute senken. Eine moderne Flotte ist für die Erreichung dieses Ziels unabdingbar.

Volker K. Thomalla

 

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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