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Houstons Airports wegen Hurricane Harvey geschlossen

Der Hurricane Harvey beeinträchtigt den Luftverkehr rund um die texanische Metropole Houston erheblich. Viele Flughäfen sind geschlossen oder nur noch für Hilfsflüge offen. Nun zieht der Sturm weiter in Richtung Louisiana.

30.08.2017

Der FBO Million Air am William P. Hobby Airport in Houston unterstützt die Rettungskräfte. © Million Air

Der verheerende Hurricane Harvey, der derzeit über dem Süden und Westen des US-Bundesstaates Texas wütet, hat zu erheblichen Beeinträchtigungen im Luftverkehr geführt. Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration hat sowohl die Flughäfen George Bush Intercontinental (KIAH) und William P. Hobby (KHOU) sowie mehrere kleiner Flugplätze rund um die texanische Metropole für den gewerblichen und privaten Luftverkehr gesperrt. Die Sperrungen werden mindestens noch bis Donnerstag andauern. Auf dem William P. Hobby Airport hat der FBO Million Air seine Anlagen den Rettungsorganisationen zur Verfügung gestellt.

Sperrungen mindestens noch bis Donnerstag

Die Behörde hat auch mehrere vorübergehende Flugbeschränkungsgebiete (TFR) eingerichtet, um die Hilfsflüge besser abwickeln zu können. Die Flughäfen werden für die Flüge des Katastrophenschutzes benötigt. Hurricane Harvey hatte zwar anfangs erhebliche Windstärken mit sich gebracht, aber am zerstörerischsten haben sich die stärksten Regenfälle seit Menschengedenken ausgewirkt. Dies hatte zu starken Überflutungen und einzelnen Dammbrüchen geführt. Da ein Teil des starken Regens auch nördlich von Houston herunterkam, rollt eine weitere Flutwelle aus dieser Richtung auf die Stadt zu.

Selbst wenn die FAA die Flughäfen wieder öffnet, kann von einem normalen Betrieb in nächster Zeit nicht die Rede sein, denn Teile der Infrastruktur der Flughäfen sowie einige bodengebundene Verkehrswege zu und von den Airports sind ebenfalls beschädigt beziehungsweise zerstört.

Volker K. Thomalla

Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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