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13 Tote bei Kollision von zwei Helikoptern in Mali

Bei einem Flugunfall in Mali im Rahmen der Operation Barkhane sind 13 französische Soldaten ums Leben gekommen. Offenbar sind ein Kampfhubschrauber und ein Transporthubschrauber kollidiert.

26.11.2019

Ein Kampfhubschrauber Tiger der französischen Heeresflieger sowie ein Transporthubschrauber Cougar sind am 24. November 2019 in Mali kollidiert. © Volker K. Thomalla

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat heute bekanntgegeben, dass sich bereits am Sonntagabend ein Unfall mit zwei französischen Militärhubschraubern in Mali ereignet hat, bei dem insgesamt 13 französische Soldaten ums Leben gekommen sind. Bei den Helikoptern hat es sich nach ersten Informationen wohl um einen Kampfhubschrauber Tiger sowie einen Transporthubschrauber vom Typ Cougar gehandelt. Die beiden Helikopter sind nach derzeit vorliegenden Informationen in der Luft kollidiert. Die letzte Kollision von zwei Helikoptern der französischen Streitkräfte war erst im Februar 2018 bei einem Trainingsflug passiert. Damals sind fünf Soldaten gestorben.

Seit dem Bombenanschlag von Beirut im Oktober 1983, bei dem über 300 Menschen, darunter 58 französische Fallschirmjäger, ums Leben kamen, haben die französischen Streitkräfte nicht so hohe Verluste an einem Tag erlitten.

Frankreich hat seit August 2014 rund 4.500 Soldaten im Rahmen der Operation Barkhane in der Sahelzone stationiert. Mit dieser Operation will das Land die überregionalen Transitrouten sowie die Rückzugsräume von Terroristen blockieren. Bislang sind bei der Militäroperation 38 französische Soldaten gestorben.

Volker K. Thomalla

 

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