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28 Millionen Flugstunden mit dem F100-Turbofan

Die Triebwerke der F100-Turbofan-Familie von Pratt & Whitney haben im Juli die Marke von 28 Millionen Flugstunden überschritten. Das Triebwerk treibt alle F-15 Eagle sowie einige F-16 Fighting Falcon an.

2.08.2018

Ein F100-PW-100-Triebwerk von einer F-15 Eagle wird auf einem Prüfstand auf der Eglin Air Force Base in Florida nach der Wartung getestet. © U.S Air Force/Staff Sgt. Robert Zoellner

28 Millionen Flugstunden sind schon eine Hausnummer. Die Triebwerke der F100-Familie von Pratt & Whitney haben diese Flugstundenzahl im vergangenen Monat erreicht und überschritten.

Das F100 ist ein militärischer Turbofan der vierten Generation und treibt alle Boeing F-15 Eagle sowie einige Lockheed Martin F-16 Fighting Falcon – darunter auch die des US Air Force Demonstration Teams „Thunderbirds – an. Es ist seit 40 Jahren im Dienst und versorgt heute noch über 2.000 Flugzeuge in 23 Nationen mit dem nötigen Schub. Insgesamt sind noch 3.800 Exemplare dieses Turbofans mit Nachbrenner aktiv.

Die F-16 der US-Kunstflugstaffel „Thunderbirds“ werden auch von den F100-Triebwerk von Pratt & Whitney angetrieben. © U.S. Air Force/Senior Airman Cory W. Bush

Das F100 weist eine legendäre Zuverlässigkeit auf. Die vor 25 Jahren eingeführte Version F100-229 beispielsweise hat noch nie einen Zwischenfall der Class A gehabt.

Legendäre Zuverlässigkeit

Zur Geschichte des F100 gehört auch, dass es 1985 als erstes Fighter-Triebwerk mit einer digitalen Triebwerkssteuerung FADEC (Full Authority Digital Engine Control) ausgerüstet wurde. Seit 2006 müssen F100-Triebwerke erst nach 6.000 Cycles zu einer Depotüberholung.

Der Hersteller Pratt & Whitney sieht sich als Hersteller von militärischen Triebwerken der fünften Generation wie dem F119 für die F-22 Raptor und dem F135 für die F-35 Lightning II ideal aufgestellt, um Erfahrungen mit diesen modernen Antrieben auch in die F100-Familie zu integrieren. Als Beispiel nennt der Hersteller neue Beschichtungen und Legierungen aus dem F119-Programm, die das F100 auch in den kommenden Dekaden noch modern halten.

„Der Meilenstein von 28 Millionen Triebwerks-Flugstunden des F100 spricht für sich, das Pratt & Whitney-Team und unser nachweisbares technologisches Erbe in Bezug auf Fighter-Triebwerke“, sagte Matthew Bromberg, der Präsident von Pratt & Whitney Military Engines. „Wir freuen uns darauf, unsere 23 bestehenden und alle zukünftigen Kunden viele weitere Jahre und über viele weitere Meilensteine hinaus zu unterstützen.“

Volker K. Thomalla

 

 

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