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Die Red Arrows sind aus Nordamerika zurückgekehrt

Die Kunstflugstaffel der Royal Air Force ist nach einer ihrer längsten Tourneen der jüngeren Vergangenheit wieder zurück in Großbritannien. Die Red Arrows waren elf Wochen in Kanada und den Vereinigten Staaten unterwegs und haben für Werbung für das Vereinigte Königreich gemacht.

17.10.2019

Zwei CF-18 der Royal Canadian Air Force verabschiedeten die Red Arrows aus dem kanadischen Luftraum. © Sgt Ashley Keates/RAF

Gestern ist das Royal Air Force Aerobatics Team, die Red Arrows, nach seiner Nordamerika-Tournee wieder auf seine Heimatbasis in Großbritannien zurückgekehrt. Seit Anfang August hatten die in auffälligem Rot lackierten neun Hawk T1 über 25 Städte in Kanada und den USA besucht und waren dabei bei nicht weniger als 100 Veranstaltungen – Flugvorführungen, Vorbeiflüge, Empfänge, Sportveranstaltungen – aufgetreten. Drei Hawk T1 waren als Ersatz- und Fotoflugzeuge mit über den Atlantik geflogen, während eine A400M der RAF sowie eine Voyager (A330 MRTT) für die logistische Unterstützung sorgten. Insgesamt waren für die Tour 108 Soldaten in Nordamerika.

RAF Red Arrows in Nordamerika 2019

Die elfwöchige Tour war der erste Auftritt der Red Arrows in den Vereinigten Staaten seit über zehn Jahren. Die Tour diente der Vertiefung der Beziehungen zwischen Großbritannien, Kanada und den USA. Sie sollte auch die Handelsbeziehungen zwischen Großbritannien und den USA und Kanada vertiefen. Nicht zuletzt unterstützte die Tournee auch die britische Regierungskampagne GREAT Britain, mit der für Geschäfte und Tourismus in Großbritannien derzeit geworben wird.

Zu den Orten, an denen das Team auftrat, gehörten unter anderem: Halifax, Ottawa, Chicago, New York, Washington, D.C., Toronto, Dayton, St. Louis, Fort Worth, Denver, Portland, Seattle, Vancouver, San Diego und Los Angeles.

Da die Hawk Jettrainer nicht in der Luft betankt werden können, mussten sie sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückflug mehrere Tankstopps einlegen. Insgesamt waren sie auf dem Rückweg fünf Tage unterwegs, da sie  in Grönland aufgrund des schlechten Wetters einen Tag länger bleiben mussten als zunächst geplant.

Volker K. Thomalla

 

 

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