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Dubai Airshow: Kawasaki C-2 gibt Airshow-Debüt

Der japanische Flugzeughersteller Kawasaki Aerospace Company hat seinen zweistrahligen Militärtransporter C-2 zur Dubai Airshow in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) geflogen. Kawasaki macht sich Hoffnungen auf einen Exportauftrag aus der Golfregion.

12.11.2017

Die Kawasaki C-2 zeigte sich 2017 erstmalig auf der Dubai Airshow. © Hunini/Wikimedia

Nachdem das erste Serienexemplar des zweistrahligen Militärtransporters Kawasaki C-2 im Juni letzten Jahres nach einigen Programm-Verzögerungen an die japanischen Selbstverteidigungs-Luftstreitkräfte (JASDF) übergeben werden konnte, verstärkt der Hersteller nun seine Exportbemühungen und hat ein Exemplar des Transportes nach Dubai geschickt.

Das von zwei GE Aviation CF6-80-Turbofans angetriebene Flugzeug traf am Vortag der Dubai Airshow auf dem Dubai World Central (DWC) Airport ein. Bei dem Flugzeug handelt es sich um das Flugzeug mit der Werknummer 3, das in diesem Jahr mit der Registrierung 68-1203 an die 403. Hikotai ausgeliefert worden ist. Es hat eine Länge von 43,90 Meter, eine Höhe von 14,20 Meter und eine Spannweite von 44,40 Meter. Der Frachtraum hat eine Länge von 15,60 Meter und kann Frachten bis zu einem Gewicht von 36 Tonnen aufnehmen. Mit dieser Beladung kann der Militärtransporter 2.430 nautische Meilen (4.500 Kilometer) weit fliegen. Als Überführungsreichweite gibt der Hersteller 5.300 nautische Meilen (9.816 Kilometer) an. Dank ihrer hohen Reisegeschwindigkeit von Mach 0.80 kann sich das Flugzeug bei internationalen Flügen auf einer optimalen Höhe in den Verkehr einreihen und muss nicht in niedrigeren Höhen fliegen, um dem zivilen Verkehr auszuweichen.

C-2 ist Konkurrentin der A400M und der An-70

Mit dieser Kapazität liegt die Kawasaki C-2 genau zwischen der Lockheed Martin C-130J, der Embraer KC-390 und der Boeing C-17, die allerdings nicht mehr gebaut wird. Sie steht im direkten Wettbewerb mit der Antonov An-70 und dem Airbus A400M, der einen etwas längeren Frachtraum (17,70 Meter) und mit 37 Tonnen eine etwas höhere Zuladung aufweist. Die An-70 hat mit 47 Tonnen eine höhere Zuladung bei ähnlichen Abmessungen. Auf der Dubai Airshow können Messebesucher die beiden Konkurrenten direkt vergleichen, denn auch die An-70 ist für die Airshow nach Dubai geflogen.

Volker K. Thomalla

 

 

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