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Eine belgische F-16 ist in Frankreich abgestürzt

Die belgischen Luftstreitkräfte haben heute eine doppelsitzige F-16 bei einem Absturz im Westen Frankreichs verloren. Die beiden Piloten konnten sich mit dem Schleudersitze retten. Einer der beiden Flugzeugführer blieb mit seinem Fallschirm in einer Hochspannungsleitung hängen. 

19.09.2019

Eine doppelsitzige belgische F-16 ist am 19. September im Westen Frankreichs abgestürzt. Beide Piloten konnten sich retten. © Malek Azoug/Defensie

Heute gegen 10.30 Uhr Ortszeit ist eine belgische, doppelsitzige F-16B nahe der Ortschaft Pluvigner an der französischen Atlantikküste abgestürzt. Das Flugzeug war im Rahmen eines Instrumentenflugchecks unterwegs und befand sich im Anflug auf den Marineflugplatz Lann-Bihoué.

Der doppelsitzige Jet mit dem Kennzeichen FB18 wurde bei dem Unfall komplett zerstört. Beide Piloten konnten sich aber mit dem Schleudersitz retten und wurden nur leicht verletzt. Einer der beiden Flugzeugführer wurde aber vom Wind in eine Hochspannungsleitung getrieben und blieb dort zwei Stunden im Fallschirmgurtzeug hängen, bevor der Strom abgeschaltet wurde und die Retter ihn bergen konnten.

Das Flugzeug wurde nach Angaben der belgischen Luftstreitkräfte 1983 in Dienst gestellt und hatte ein Midlife-Upgrade (MLU) erhalten. Es stammt von der No 2 Wing aus Florennes.

Bob Fischer

 

 

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