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Erster RAAF-Pilot durchläuft in Australien seine F-35A-Ausbildung

Australien schwimmt sich bei der Ausbildung der Piloten der F-35A Lightning II langsam frei. Die ersten beiden australischen Piloten des neuen Fighters haben im Rahmen ihrer Ausbildung in Australien ihre Erstflüge im echten Flugzeug erfolgreich absolviert. 

7.08.2019

Squadron Leader William Grady von der Royal Australian Air Force (RAAF) ist der erste in Australien ausgebildete F-35-Pilot. © Guy Young/RAAF

Die Royal Australian Air Force (RAAF) hat bereits zehn Kampfflugzeuge der fünften Generation vom Typ F-35A Lightning II übernommen. Acht dieser Joint Strike Fighter (JSF) sind auf der Luke Air Force Base in Arizona stationiert, zwei auf der RAAF Base in Williamtown im australischen Bundesstaat New South Wales. Bis Mitte Juli haben alle australischen F-35A zusammen über 2.900 Flugstunden bei 1.750 Starts und Landungen absolviert.

Ausbildung in Arizona

Bislang wurden alle australischen F-35A-Piloten bei der US Air Force auf der Luke AFB ausgebildet. Doch seit zwei Monaten bildet die RAAF ihre Lightning-Piloten auch selbst auf der RAAF Base in Williamtown aus. Der erste in Australien ausgebildete F-35A-Pilot ist Squadron Leader William Grady, der am 15. Juli seinen ersten Flug auf dem neuen Muster absolvierte. Zuvor hatte er zusammen mit einem Kameraden eine umfangreiche theoretische Einweisung erhalten und die F-35A im Simulator geflogen. Bei der Umschulung kamen Grady die Erfahrungen zu Gute, die er als RAAF-Austauschpilot bei der USAF auf der F-22 Raptor gesammelt hatte. „Ich muss zugeben, es waren einige intensive Monate, aber ich bin froh, sagen zu können, dass das Training erstklassig ist“, sagte Grady nach seinem ersten Flug.

Der Kommodore der No. 3 Squadron, Wing Commander Darren Clare, sagte: „Es war schon ein stolzer Moment, die ersten beiden in Australien ausgebildeten F-35A-Piloten fliegen zu sehen. Obwohl wir nach wie vor Piloten zu ihrer Ausbildung in die USA schicken, zeigen die heutigen Flüge doch, wie schnell Australien eigenständig wird, damit wir wie geplant die Einsatzfähigkeit unserer F-35A-Staffeln erreichen können. Die Einführung eines Kampfflugzeugs der fünften Generation und all‘ seiner neuen Systeme war ein sehr komplexes Unterfangen.“

Volker K. Thomalla

 

 

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