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Griechenlands erste modernisierte P-3 Orion zurück im Dienst

Die griechische Marine hat wieder Seefernaufklärer. Die erste P-3B Orion, die seit 2009 eingemottet war, ist nun nach einer Modernisierung der Elektronik und der Triebwerke wieder zurück an die Hellenic Navy geliefert worden.

20.05.2019

Griechenland hat die erste modernisierte P-3 Orion wieder zurückbekommen. © Hellenic Aerospace Industries

Griechenland hat am 17. Mai die erste modernisierte Lockheed P-3B Orion von Hellenic Aerospace Industries (HAI) zurückbekommen. 1996 hatte das Land sechs gebrauchte P-3B Orion von der US Navy gekauft, sie aber aus finanziellen Gründen 2009 einmotten müssen. Deswegen wird die nun erfolgte Lieferung in Griechenland als Wiedergeburt der griechischen Seefernaufklärung gefeiert. Bei der Übergabe sprach der US-Botschafter in Griechenland, Geoffrey Pyatt, davon, dass es eine Ehre sei, bei der Wiedergeburt der Seeaufklärung der griechischen Marine anwesend zu sein.

Modernisierung ist nur ein Zwischenschritt

Die Modernisierung der eingemotteten Flugzeuge wird allerdings von Griechenland nur als Zwichenschritt angesehen, da auch die überarbeiteten Flugzeuge eben nicht mehr dem neuesten Stand der Technik entsprechen.

Drei weitere P-3B sollen in den nächsten Monaten und Jahren überarbeitet werden. Neben einer Aktalisierung der Avionik sowie der Missionsausrüstung gehört auch ein Mid-Life-Upgrade der Triebwerke zu den auszuführenden Arbeiten. Dadurch verlängert sich die Lebenszeit der Antriebe um zusätzliche 15.000 Betriebsstunden.

Der griechische Vertiedigungsminister Evangelos Apostolakis sagte, die Übernahme des ersten Exemplares sei „ein erster Schritt in einem umfassenden Programm, diese P-3B zu modernisieren.“

Auftraggeber der Modernisierung war jedoch nicht die griechische Regierung, sondern die US Navy, die Lockheed Martin mit der Ausführung der Arbeiten beauftrag hat. Und Lockheed hat wiederum Hellenic Aerospace Industries als lokalen Partner mit ins Boot geholt. Für die Umrüstung aller vier Flugzeuge hat Lockheed Martin einen Festpreis-Auftrag erhalten, der die Summe von 141,9 Millionen US-Dollar (126,3 Millionen Euro) nicht überschreiten darf.

Bob Fischer

 

 

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