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Niederlande erhalten MQ-9 Reaper

Die niederländischen Luftstreitkräfte (KLu) werden ab 2020 mit den MQ-9 Reaper von General Atomics ausgerüstet. Die Drohnen werden allerdings nicht bewaffnet sein.

9.01.2018

Die USAF ist der größte Nutzer der MQ-9 Reaper-Drohne. Die niederländischen Luftstreitkräfte erhalten nun auch die Drohne, allerdings ohne Bewaffnung. © United States Air Force

Die niederländische Koninklijke Luchtmacht (Royal Netherlands Air Force) bekommt ein neues Drohnenmuster. Ab 2020 sollen vier Unmanned Aerial Vehicles (UAV) vom Typ MQ-9 Reaper zur Flotte der KLu stoßen. Die unbemannten Fluggeräte kosten rund 40 Millionen Euro pro Stück und werden für Aufklärungsmissionen und Einsätzen zum Sammeln von Informationen benötigt.

Im Gegensatz zu den identischen Fluggeräten, die die US Air Force einsetzt, werden die holländischen Reapers aber nicht bewaffnet. Das 306. Geschwader wird die MQ-9 betreiben. Derzeit ist es noch als F-16-Trainingseinheit in Tucson im US-Bundesstaat Arizona aktiv. Mit dem Zulauf der MQ-9 wird das 306. Geschwader nach Leeuwarden verlegen.

Die Niederlande standen bereits 2013 kurz vor der Beschaffung der MQ-9 Reaper, aber der Vertrag wurde in letzter Minute aufgeschoben, da die notwendigen Finanzmittel nicht bereitgestellt werden konnten.

Die MQ-9 Reaper für die Royal Netherlands Air Force werden ohne individuelle Modifikationen vom Hersteller General Atomics aus San Diego in Kalifornien beschafft.

Bob Fischer

 

 

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