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T-50B der Black Eagles verunglückt in Singapur

Beim Start zur Vorführung des südkoreanischen Kunstflugteams "Black Eagles" verunglückte ein Teammitglied beim Start. Der Pilot wurde nur leicht verletzt, das Flugzeug begann zu brennen und wurde schwer beschädigt. Eine Piste des Chang Airports musste für mehrere Stunden gesperrt werden.

6.02.2018

Die "Black Eagles" der südkoreanischen Luftstreitkräfte sind ein Kunstflugteam mit acht T-50B. © Singapore Airshow

Die „Black Eagles“, das offizielle Kunstflugteam der südkoreanischen Luftstreitkräfte, fliegt mit acht doppelsitzigen Trainingsjets des Typs T-50B, der in Südkorea in Serie gebaut wird. Die Kunstflugstaffel sollte heute gegen 13.20 Uhr Ortszeit vom Singapore Chang Airport starten, um ihre Vorführung über dem in unmittelbarer Nähe gelegenen Ausstellungsgelände der Singapore Airshow zu beginnen.

Der Unfall wurde mit dem Handy gefilmt

Ein Zuschauer hat den Start der Staffel aus dem Terminal heraus mit seinem Handy gefilmt. Darauf ist zu sehen, wie die Staffel in Formation startet. Zunächst heben drei Flugzeuge von der Piste in Chang ab, dann zwei und dann sieht man, wie ein letztes Flugzeug deutlich langsamer als die vor ihm gestarteten T-50B rollt. Allerdings erreicht das Flugzeug nicht die Abhebegeschwindigkeit und wird wieder langsamer, so als ob der Pilot versucht hätte zu bremsen. Dann sieht man, wie der Jet nach links ausbricht, die Piste verlässt und zur Seite kippt. Sofort bricht ein Brand aus.

Die betroffene Piste wurde sofort für die weitere Benutzung gesperrt. Nach der Rettung des Piloten  und dem Löschen des Feuers benötigten die Unfalluntersucher und die Bergungsmannschaften nur sechs Stunden, bis die Piste wieder freigegeben werden konnte. Durch den Unfall kam es auf dem Drehkreuz zu Flugausfällen und mehreren Verspätungen.

Die „Black Eagles“ fliegen seit ihrer Neugründung 2010 mit dem Trainingsjet T-50B. Zwischen 1994 und 2007 zeigten sie ihr Können auf Cessna A-37 Dragonfly. Zwischen 2007 und 2010 war das Team zwischenzeitlich aufgelöst.

Volker K. Thomalla

 

 

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