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US Marine Corps hat 1 Million Flugstunden mit der CH-53E

Die CH-53E des U.S. Marine Corps (USMC) haben nun insgesamt über eine Million Flugstunden erreicht. Mit der CH-53K King Stallion steht der Nachfolger für das 1981 eingeführte Muster schon in den Startlöchern, doch es wird noch lange dauern, bis die CH-53E endgültig in den Ruhestand geht. 

11.07.2019

Eine CH-53E Super Stallion des U.S. Marine Corps beim Start von der USS Ashland im Juni 2019. © U.S. Navy/Markus Castaneda

Der Transporthubschrauber Sikorsky CH-53E Super Stallion steht beim U.S. Marine Corps (USMC) seit 1981 im Dienst. Nun hat das Naval Air Systems Command mitgeteilt, dass die CH-53E-Flotte des USMC die Marke von einer Million Flugstunden überschritten hat. Major Matthew Baumann, der stellvertretende Leiter des Programmbüros für die H-35 beim Naval Air Systems Command in Patuxent River, kommentierte den Meilenstein mit den Worten: „Die CH-53E hat mehr Arbeit erledigt als man jemals gedacht hätte.“

Sikorsky CH-53E

Derzeit umfasst die CH-53E-Flotte der Teilstreitkraft noch 142 Exemplare. Die ersten 25 dieser Hubschrauber sind bereits im Rahmen des „RESET“-Programms modernisiert worden und sollennoch bis mindestens 2032 dem Marine Corps zur Verfügung stehen. Das US Marine Corps nutzt das Muster für amphibische Landeoperationen, zum Transport von Truppen, Fahrzeugen und Material sowie bei Langstrecken-Infiltrierungsmissionen. Die CH-53E ist allerdings aufwendig zu warten: 2014 gab das US Marine Corps die Zahl der Wartungsstunden pro Flugstunde mit 44 an. Durch das RESET-Programm soll das Muster auch wartungsfreundlicher und damit kostengünstiger im Betrieb werden.

Auch wenn ein großer Teil der CH-53E-Flotte noch über ein Jahrzehnt im Einsatz stehen soll, wird mit der größeren und leistungsfähigeren CH-53K King Stallion derzeit gerade der Nachfolger des Hubschraubers an die Teilstreitkraft geliefert und getestet. Bis 2024 soll die CH-53K ihre Einsatzbereitschaft bei den Marines erreicht haben.

Volker K. Thomalla

 

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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