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NATO investiert eine Milliarde Dollar in AWACS-Modernisierung

Seit 1982 sind die Frühwarnflugzeuge Boeing E-3A der NATO auf dem Flugplatz Geilenkirchen im Einsatz. Das westliche Militärbündnis hat nun mit einem Modernisierungsprogramm sichergestellt, dass die AWACS technologisch bis 2035 ihre Aufgaben erfüllen können.

28.11.2019

Der Vertrag mit Boeing sigher die Modernisierung von 14 AWACS-Flugzeugen der NATO vor. © NATO

Die NATO hat eine Modernisierung ihrer 14 AWACS-Frühwarnflugzeuge in Auftrag gegeben. Dafür investiert das Bündnis rund eine Milliarde US-Dollar (910 Millionen Euro). Gestern hat NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg einen entsprechenden Vertrag mit dem Präsidenten von Boeing International, Sir Michael Arthur, auf der Melsbroek Air Base in Brüssel unterzeichnet.

E-3A AWACS

Im Rahmen der Modernisierung rüstet Boeing die Frühwarnflugzeuge mit neuen Kommunikations- und Netzwerksystemen aus, die eine bessere Vernetzung der AWACS mit anderen Flugzeugen und Einheiten im Einsatz erlauben. Dadurch will die NATO die Nutzungsdauer der Boeing E-3A bis 2035 verlängern. „Die AWACS der NATO sind Jahrzehnten unsere Augen am Himmel und haben beispielsweise nach dem 11. September den Himmel über Amerika überwacht, unsere Einsätze in Afghanistan unterstützt und flogen als Teil der globalen Koalition gegen den IS“, sagte Stoltenberg. „Die NATO wird eng mit der Industrie zusammenarbeiten. Wir überlegen, wie Technologien wie beispielsweise künstliche Intelligenz, autonome Systeme und Big Data – der NATO helfen können, die Führung zu behalten.“

Sir Michael Arthur sagte: „Die NATO-AWACS sind ein Symbol einer erfolgreichen transatlantischen Zusammenarbeit in Bezug auf Technologie und Partnerschaft zwischen der NATO, Boeing und Europa.“  Das Modernisierungsprogramm wird von 16 NATO-Staaten finanziert. An der Umsetzung der Modernisierung sind sowohl Firmen aus Nordamerika und Europa beteiligt.

Volker K. Thomalla

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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