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RAAF Roulettes steigen auf Pilatus PC-21 um

Das australische Kunstflugteam Roulettes hat seine letzte Vorführung mit der Pilatus PC-9A geflogen. Künftig tritt das Team mit dem modernen Turboprop-Trainer PC-21 auf.

12.03.2019

Die Kunstflugstaffel Roulettes der Royal Australian Air Force flogen auf der Australian International Airshow in Avalon im Februar 2019 zum letzten Mal bei einer Vorführung die Pilatus PC-9. © Royal Australian Air Force

Nach 30 Jahren ist Schluss für die Pilatus PC-9A beim Formationsteam Roulettes der Royal Australian Air Force (RAAF). Am Ende der Australian International Airshow Anfang März flog das 1970 gegründete Team ihre letzte Vorführung mit dem Turboprop-Trainer PC-9 des Schweizer Herstellers Pilatus Aircraft. Bei der Abschiedsvorstellung war bereits ein Exemplar des Nachfolge-Modells, der Pilatus PC-21, dabei.

RAAF Roulettes

Die RAAF ersetzt die PC-9A als Trainer bei ihren Flugschulen. Da die Roulettes zur RAAF Central Flying School auf dem Stützpunkt East Sale im Bundesstaat gehören, steigt das Formationsflugteam ebenfalls auf das neue Muster um. Sechs der sieben Piloten des Teams sind jeweils Fluglehrer. Bei ihren Vorführungen nutzen die Roulettes sechs Flugzeuge, ein siebtes Flugzeug steht aber jeweils als Reserveflugzeug bereit.

Mit dem Umstieg auf die PC-21 wechselt das Team auch seine Lackierung. Rumpf und die Oberseite der Tragflächen sind nun rot lackiert, die Unterseite der Flugzeuge dunkelblau. Weiße Sterne auf der Rumpfunterseite bilden das Kreuz des Südens. Weiß umrandete Folien (blau auf der Oberseite, rot auf der Unterseite des Flugzeugs) mit verschiedenen geometrischen Mustern runden das Erscheinungsbild der Flugzeuge ab.

Australien hat 49 PC-21 sowie sieben Simulatoren für die Ausbildung seines militärischen fliegerischen Nachwuchses bestellt. Von der PC-21 steigen die Flugschüler direkt auf ihre späteren Einsatzmuster wie die F-35 Lightning II, den Armend Reconnaissance Helicopter und die MH-60R Seahawk um.

Bob Fischer

 

 

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Über Bob Fischer

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Bob Fischer ist PPL-Inhaber mit diversen Ratings. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in Luftfahrtmagazinen auf der ganzen Welt. Bob hat eine große Erfahrung in Air-to-air-Fotografie mit Jets, Kolbenmotor- und Turbopropflugzeugen.

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