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Super Hornet fliegt mit verbessertem IRST Infrarot-Sensor

Boeing hat mit der Flugerprobung eines neuen, passiven Zielerfassungs- und -verfolgungssystems begonnen. Das von Lockheed entwickelte IRST Block II-System spielt bei der Modernisierung der Super Hornet auf den Baustandard Block III eine wichtige Rolle. 

18.01.2020

Boeing hat zusammen mit der US Navy begonnen, den IRST-Pod der nächsten Generation an der F/A-18 Super Hornet zu testen. © Boeing

Wie erst jetzt bekannt wurde, hat Boeing zusammen mit der US Navy bereits Ende des vergangenen Jahres mit den Tests des verbesserten IRST-Pods an einer F/A-18 Super Hornet in St. Louis begonnen. Bei dem IRST Pod (Infrarot Search & Track) handelt es sich um eine verbesserte Version des von Lockheed Martin gelieferten, passiven Zielerfassungs- und -verfolgungssystems großer Reichweite. Das IRST Block II genannte System ist derzeit in der Nase des mittleren Zusatztanks der Super Hornet installiert.

Bessere Optik, stärkere Rechner

„Das IRST Block II versorgt die F/A-18 mit einer verbesserten Optik und größerer Rechenleistung und verbessert dadurch die Situational Awareness der Piloten im gesamten Gefechtsgebiet„, sagte Jennifer Tebo, die Direktorin für die Weiterentwicklung der F/A-18 bei Boeing. Mit den jetzigen Tests sammeln die beteiligten Firmen und die US Navy im Rahmen eines Risiko-Minimierungsprogramms Daten über die Leistungsfähigkeit des IRST Block II. Es ist geplant, dass der IRST Block II-Pod im nächsten Jahr bei der Navy eingeführt wird.

Im März 2019 hatte Boeing einen ersten Auftrag zur Modernisierung von 78 Super Hornets des Baustandards Block II auf den Standard Block III erhalten. Zur Modernisierung gehört die Integration von mehreren neuen Systemen – unter ihnen auch der IRST-Pod Block II und ein besseres Datenverbindungssystem – sowie der Anbau von Conformal Fuel Tanks und verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Wartbarkeit der Flugzeuge. Die Lebensdauer der Block III-Flugzeuge beträgt 10.000 Flugstunden.

Bob Fischer

 

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Über Bob Fischer

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Bob Fischer ist PPL-Inhaber mit diversen Ratings. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in Luftfahrtmagazinen auf der ganzen Welt. Bob hat eine große Erfahrung in Air-to-air-Fotografie mit Jets, Kolbenmotor- und Turbopropflugzeugen.

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