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Die Silver Spitfire ist in Friedrichshafen gelandet

Nach einer mehrtägigen wetterbedingten Zwangspause in Padua wurde das Team der Silver Spitfire mit einer Alpenüberquerung bei bestem Wetter belohnt. Das historische Jagdflugzeug ist dem Ziel seines Fluges um die Erde mit der Landung in Friedrichshafen einen Riesenschritt näher gekommen.

30.11.2019

Eigentlich hätte die Silver Spitfire am 30. November nach Schönhagen bei Berlin fliegen sollen, doch das Wetter machte dieser Planung einen Strich durch die Rechnung. © Silver Spitfire

Seit dem 26. November hat die Silver Spitfire, die gerade auf den letzten Etappen ihrer Weltumrundung ist, ist Padua auf besseres Wetter gewartet. Heute sollte es nach der ursprünglichen Planung über die Alpen nach Schönhagen bei Berlin gehen. Doch auch diese Planung fiel dem Wetter zum Opfer. Stattdessen hat die Crew des einmotorigen Jagdflugzeugs sich entschlossen, die Alpen zu überqueren und einen Zwischenstopp in Friedrichshafen am Bodensee einzulegen. Das Wetter Ende November ist in Europa eben für reine Sichtflüge unberechenbar.

Das Wetter hatte nicht mitgespielt

Die Supermarine Spitfire Mk IX mit dem Kennzeichen G-IRTY startete heute um 14.21 Uhr Ortszeit bei leichtem Dunst in Padua und drehte in Richtung Bozen. Sonst sind die Piloten des historischen Jagdflugzeugs sowie des Begleitflugzeugs, einer Pilatus PC-12 NG, immer in Höhen zwischen 7.000 und 9.000 Fuß geflogen. Diese Höhe wäre für den Sprung über die Alpen zu niedrige gewesen, deshalb stiegen die beiden Einmots im Laufe des Flugs auf 12.000 Fuß. Von Bozen ging es weiter in Richtung Sölden und anschließen das Ötztal entlang in Richtung Nordwesten über die schneebedeckten Gipfel. Über Oberstdorf und Lindau flog die Spitfire schließlich nach Friedrichshafen, wo sie gegen 15.25 Uhr Ortszeit nach eine Flugzeit von etwas mehr als einer Stunde gelandet ist.

Das Team schickte nach der Landung die Nachricht: „Wir haben die Alpen überquert und sind in Friedrichshafen angekommen. Atemberaubende Landschaft, wir haben einen weiteren, großen Schritt geschafft.“

Jetzt übernachten das Team und die G-IRTY am Bodensee und entscheiden dann, in welche Richtung es morgen geht, vorausgesetzt, das Wetter spielt mit.

Volker K. Thomalla

 

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