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Restaurierung der Schweizer Super Constellation ist gescheitert

Nach 15 Jahren löst sich nun die Super Constellation Flyers Association (SCFA) in der Schweiz auf. Das benötigte Geld für die Tragflächensanierung der Super Connie konnte nicht aufgebracht werden. Was nun mit dem Flugzeug passiert, ist ungewiss.

29.04.2019

Breitling hatte das Sponsoring der Super Constellation 2017 eingestellt. © Breitling

Am Ende war die Zeit doch zu knapp: Nur bis zum 20. April 2019 hatte sich die Super Constellation Flyers Association (SCFA) gegeben, um die benötigten rund 20 Millionen Schweizer Franken (17,7 Millionen Euro) für die Inspektion und Restaurierung ihrer Lockheed Super Constellation aufzutreiben. Es hat nicht gereicht. Zum Stichtag lagen nicht genügend Spendenzusagen vor, so dass der Verein nun die Notbremse gezogen hat. Hans „Breiti“ Breitenmoser, der Präsident der SCFA, teilte mit: „Unsere Hoffnungen haben sich nicht erfüllt. Bis zu unserer letzten Vorstandssitzung am 23. April 2019 konnten die notwendigen Spendenzusagen in Höhe von 20 Millionen Schweizer Franken zur Restaurierung der Tragflächen nicht garantiert werden.“

Auflösungsbeschluss vom Februar

Die Hauptversammlung des Vereins habe bereits im Februar beschlossen, in einem solchen Fall den Verein aufzulösen. Peter Manzoni werde als Liquidator eingesetzt.

Dieser Beschluss müsse aber nicht zwangsläufig das Ende des Flugzeugs bedeuten, der Vorstand werde in den nächsten Wochen und Monaten alles Mögliche unternehmen, um die „Star of Switzerland“ auch in Zukunft allen Aviatikfreunden und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Bob Fischer

 

 

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