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Besucherrekord bei den Do-Days in Friedrichshafen

Die Do-Days am vergangenen Wochenende waren trotz eines verregneten Auftakts ein Besuchermagnet. Eine neue Rekordzahl an Zuschauern ließ sich von den fliegenden Oldtimern und den begeistern und machte die bereits achte Auflage der Do-Days auch zum bisher erfolgreichsten Flugtag rund um das Dornier Museum Friedrichshafen. 

14.08.2017

Die C-160 Transall "Silberne Gams" des LT 61 war einer der Stars des Static Displays bei den Do-Days in Friedrichshafen. © Dornier Museum Friedrichshafen

Die Do-Days des Dornier Museums Friedrichshafen am Flughafen Friedrichshafen fanden in diesem Jahr bereits zum achten Mal statt. Nicht alle eingeladenen Gastflugzeuge – fliegende historische Raritäten jeglicher Größenordnung – hatten jedoch den Weg nach Friedrichshafen bewältigen können. Das schlechte Wetter am Freitag und Samstag hatten den Veteranen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Stimmung unter den Besuchern der Do-Days am vergangenen Wochenende hatte das aber nicht geschadet, denn einige historische Flugzeuge waren dennoch am Boden und in der Luft zu bewundern. Und ein umfangreiches Rahmenprogramm tat ein übriges, um die Zuschauer zu unterhalten, zu informieren und zu begeistern.

Die dreimotorige Do 24 ATT von Iren Dornier beeindruckte einmal mehr die Besucher der Do-Days. © Dornier Museum Friedrichshafen

Einer der Stars auf dem Vorfeld des Dornier Museums Friedrichshafen war die C-160 Transall des Lufttransportgeschwaders (LTG 61) aus Landsberg. Der in einer Sonderlackierung gestrichene Transporter war für die Besucher geöffnet. Das Geschwader wird zum Ende des Jahres aufgelöst, und der Fliegerhorst Penzing bei Landsberg geschlossen. Deswegen schwang bei der Besatzung der „Silbernen Gams“ – so der Spitzname des zweimotorigen Transporters – auch ein wenig Wehmut mit, denn die Do-Days waren eine Station auf der Abschiedstournee des Musters.

Veteranen von der Ryan STA bis zur Ju 52

Die Bundeswehr war auch noch mit dem Transporthubschrauber CH-53 vertreten. Auch für dieses Muster sucht die Bundeswehr einen Ersatz. Die Flying Bulls aus Salzburg hatten eine North American T-28 Trojan nach Friedrichshafen beordert. An weiteren fliegenden Schätzen waren eine Ju 52, eine Boeing Stearman, eine Ryan STA und natürlich die einmotorige Do 27 zu sehen. Die Rundflüge mit den historischen Mustern fanden reißenden Absatz und waren am Sonntag ausverkauft. Das dreimotorige Amphibienflugzeug Do 24 ATT von Iren Dornier stand hoch in der Gunst der Zuschauer. Besonderen Anklang bei den Besuchern fand der Austausch mit den Piloten der Oldtimer.

Die Besucher der Do-Days 2017 ließen sich durch das regnerische Wetter am Samstag nicht verschrecken und besuchten auch die Exponate im Gebäude. © Dornier Museum Friedrichshafen

Für strahlende Kinderaugen sorgte ein umfangreiches Angebot mit den Kooperationspartnern aus dem Europa-Park und dem Ravensburger Spieleland. „Wir freuen uns sehr, dass trotz des zunächst durchwachsenen Wetters, erneut über 10.000 Besucher zu den Do-Days gekommen waren. Die zahlreichen glücklichen Gesichter bei Groß und Klein, verbunden mit dem neuen Besucherrekord, bestätigten aufs Neue, dass sowohl das attraktive Programm als auch die gute Organisation dieser Veranstaltung bei den Gästen angekommen ist“, resümierte Museumssprecher Philipp Lindner.

Volker K. Thomalla

Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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