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Bombardier hat den Global 7000 in Global 7500 umgetauft

Bombardier Business Aircraft hat auf der Geschäftsluftfahrtmesse EBACE 2018 in Genf nicht nur zwei neue Ultralangstreckenjets vorgestellt, sondern auch die Gelegenheit genutzt, das Spitzenmodell seiner Global-Familie in Global 7500 umzubenennen.

30.05.2018

Bombardier hat auf der EBACE 2018 in Genf das erste Exemplar des Global 7500 präsentiert. © Volker K. Thomalla

Bombardier Business Aircraft hat während der Flugerprobung festgestellt, dass die Reichweite seines künftigen Flaggschiffs Global 7000 nicht mehr wie berechnet bei 7.400 nautischen Meilen (13.705 Kilometer) liegt, sondern bei 7.700 nautischen Meilen (14.260 Kilometer). Deswegen heißt das neue Muster nun Global 7500 und nicht mehr Global 7000. Gleichzeitig sind aber die Start- und Langstrecken kürzer ausgefallen als zu Beginn des Programms vorgesehen. „Unsere Global-Familie startet mit unserem neuen Flaggschiff Global 7500 in eine neue Ära“, sagte David Coleal, der Präsident von Bombardier Business Aircraft bei der Vorstellung des neuen Namens des Flugzeugs.

Nonstop von New York nach Hongkong

Der Global 7500 sei der einzige Business Jet, der nonstop von New York nach Hongkong oder von San Francisco nach Singapur fliegen könne, so Coleal.

Das neue Jet-Muster ist nach Angaben des Herstellers auf Kurs, um in der zweiten Jahreshälfte 2018 zugelassen zu werden. Die ersten Auslieferungen des Ultralangstreckenjets sollen kurz nach der Zertifizierung erfolgen. Die fünf Global 7000-Prototypen haben bislang über 2.000 Flugstunden im Rahmen der Flugerprobung absolviert. Alle Strukturtests sind abgeschlossen, teilte der Hersteller mit. Als maximale Reisegeschwindigkeit stehen beim Global 7500 Mach 0.925 im Handbuch.

Bombardier zeigt einen noch umlackierten Prototypen des Global 7500 auf der EBACE in Genf. Die Messe hat am 29. Mai auf dem Palexpo-Messegelände begonnen und dauert noch bis Donnerstag, 31. Mai 2018.

Volker K. Thomalla

 

 

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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