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Honda Aircraft präsentiert den verbesserten HondaJet Elite

Im Vorfeld der am Dienstag in Genf beginnenden Geschäftsluftfahrtmesse EBACE 2018 hat Honda Aircraft geladenen Gästen eine überarbeitete Version seines HondaJets vorgestellt. Die ersten Auslieferungen des HondaJet Elite sollen bereits in diesem Sommer erfolgen.

28.05.2018

Honda Aircraft hat den HondaJet Elite am Vorabend der EBACE 2018 in Genf einem ausgesuchten Kreis geladener Gäste präsentiert. © Volker K. Thomalla

Am Dienstag, wenn die Business Aviation-Messe EBACE 2018 auf dem Palexpo-Messegelände und auf dem Flughafen von Genf ihre Pforten öffnet, können die Besucher der Messe den überarbeiteten HondaJet von Honda Aircraft sehen. Der Flugzeughersteller aus Greensboro im US-Bundesstaat North Carolina hat ausgesuchten Gästen den HondaJet Elite schon am Sonntagabend in Genf präsentiert.

Michimasa Fujino, Präsident und CEO von Honda Aircraft, präsentierte den HondaJet Elite in Genf. © Volker K. Thomalla

Der zweistrahlige HondaJet Elite wurde deutlich überarbeitet. Herausragendes Merkmal der neuen Version ist seine Reichweite. Sie stieg um 214 nautische Meilen (+17 Prozent) auf 1.437 nautischen Meilen (2.661 Kilometer). Dies erreichte der Hersteller durch mehrere Maßnahmen, erklärte Michimasa Fujino, Präsident und Hauptgeschäftsführer (CEO) von Honda Aircraft in Genf. Er sagte: „Wir haben aerodynamische Details überarbeitet und die maximale Startmasse erhöht.“ 

Perforierung sorgt für Lärmreduzierung

Die Ingenieure des Unternehmens haben auch an der Lärmentwicklung gearbeitet. Die Triebwerkseinläufe der beiden HF120-Turbofans wurden mit einer Mikroperforierung versehen, was die Geräuschentwicklung der Antriebe vermindert. Dadurch konnten die Konstrukteure auf einen Teil der Innendämmung verzichten, was das Flugzeug wiederum leichter machte. Für die Kabine der neuen Version gibt es neue Optionen, so ist nun eine Kaffeemaschine erhältlich, und der Sitz im Waschraum kann als vollständiger Sitz mit Sicherheitsgurt genutzt werden.

Der HondaJet Elite weist eine um 17 Prozent höhere Reichweite auf als die erste Version des zweistrahligen Leichtjets. © Volker K. Thomalla

In der Kabine hat Honda Aircraft ein Bongiovi Audio-System installiert, bei dem die Wandverkleidungen als Lautsprecher dienen. 24 Wandler (Transducer) bringen die Verkleidungen zum Schwingen und sorgen für eine exzellente Klangqualität. Das System passt sich automatisch dem Niveau der Kabinengeräusche an und kann auf verschiedene Klangquellen zurückgreifen, wie zum Beispiel auch ein angeschlossenes iPad.

Honda Aircraft hat das Cockpit des HondaJet Elite ebenfalls überarbeitet und mit neuen Features bestückt. © Volker K. Thomalla

Honda Aircraft hat auch die Cockpitavionik, die auf dem Garmin G3000 beruht, mit neuen Features erweitert. Die benötigte Startstreckenlänge, die V-Speeds und die Steiggradienten berechnet der Jet nun automatisch, ebenso wie die benötigte Landestrecke. Auch kann nun der Autopilot beim Durchstarten angeschaltet bleiben und bietet Underspeed Protection, was die Arbeitsbelastung für die Besatzung bei diesem Manöver spürbar reduziert.

Drei neue Farben für die neue Version

Auch bei der Außengestaltung ihres HondaJet Elite haben die Kunden nun eine größere Farbauswahl. Neu hinzugekommen sind die Farben Ice Blue, Ruby Red und Monarch Orange. Bei den ersten beiden Farben handelt es sich um besondere Dreischicht-Lackierungen, die den HondaJet Elite besonders glänzen lassen.

Der 5,25 Millionen Dollar teure Jet ist schon in Kürze verfügbar. Die ersten Kunden sollen ihren HondaJet Elite schon im August dieses Jahres in Empfang nehmen können.

Volker K. Thomalla

 

 

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war von 2016 bis 2018 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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