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Aquila Aviation entwickelt einen Viersitzer mit Rotax-Motor

Die Eigner von Aquila Aviation aus Schönhagen investieren in die Produktpalette des Unternehmens. Als erstes Projekt steht eine viersitzige Einmot in der Entwicklung, danach soll ein Projekt folgen, das bereits jetzt den German Design Award gewonnen hat.

11.04.2019

Aquila entwickelt derzeit unter der Projektbezeichnung A414 eine viersitzige Einmot mit Rotax-Motor. © V. K. Thomalla

Auf dem Stand von Aquila Aviation aus Schönhagen erlebten die Besucher der AERO 2019 eine echte Überraschung: Dort stehen nicht nur ein 1:1-Mock-up des Rumpfes einer neuen, viersitzigen Einmot, sondern auch zwei Modelle eines neuen Utility-Flugzeugs, dass als Zukunftsprojekt geplant, ist.

Die neue, viersitzige Einmot soll schon bis Ende dieses Jahres aus dem Entwurfsstadium in die Umsetzungsphase eingetreten sein. Bis zur AERO 2020 will Aquila die A414 bezeichnete Kolbenmotor-Single in die Luft bringen, ein Jahr später will der Hersteller die Zulassung des Musters vorliegen haben, sagte Mustafa Menkü, der General Manager von BPLAS, der Muttergesellschaft von Aquila Aviation.

Rotax-Motor für die A414

Als Antrieb für das Flugzeug hat sich Aquila Aviation für den Rotax-Vierzylinder 915ISc Sport entschieden, der 104 kW (141 PS) leistet. Aquila entwickelt das Flugzeug in Schönhagen und will es auch dort bauen, wobei mehrere Teile auch in anderen Ländern Europas hergestellt werden sollen, sagte Menkü im Gespräch mit Aerobuzz.

Die grundlegende Formgebung des Flugzeugs ist festgelegt – und die A414 ist ein großes Flugzeug. Aber einige Details, wie zum Beispiel die Form und die Zahl der Türen sind noch nicht entschieden. „Wir präsentieren das Konzept mehreren Kunden und möchten ihre Meinung dazu hören“, sagte Menkü. Erst danach werde man entscheiden, ob man konventionelle Türen, Flügeltüren oder vielleicht sogar Schiebetüren installieren werde.

Trotz der Größe der A414 soll die maximale Abflugmasse bei 1.050 Kilogramm liegen, die Nutzlast bei 400 Kilogramm. Als Reisegeschwindigkeit streben die Konstrukteure „mehr als 130 Knoten“ an. Das Flugzeug soll durch gute Leistungen und niedrige Betriebskosten bei Flugschulen und bei privaten Eignern punkten.

Wenn die A414 in Serie produziert wird, steht bei Aquila mit dem Projekt Alpina ein weiteres neues Flugzeugprojekt an. Von dieser Einmot hat der Hersteller zwei Modelle ausgestellt. Sie zeigen einen abgestrebten Hochdecker, der über ein weit verglastes Cockpit verfügt. Das Flugzeug soll als Utility-Flugzeug sowohl Passagiere als auch Fracht transportieren. Weitere Details wollte man noch nicht verraten. „Wir müssen ja noch Neuheiten für die Zukunft haben“, sagte Mustafa Menkü.

Volker K. Thomalla

 

 

 

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