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AutoFlightX will die V600 noch in diesem Jahr fliegen

Zu den Premieren auf der AERO 2019 gehört auch der eVTOL-Prototyp V600 des deutschen Start-up-Unternehmens AutoFlightX aus Gilching. Die Firma sieht in dem futuristisch wirkenden Entwurf vor allem eine Entwicklungsplattform und einen Technologie-Demonstrator.

12.04.2019

Auf der AERO 2019 stellte AutoFlightX erstmalig den Prototyp seines senkrecht startenden Flugzeugs V600 vor. © Volker K. Thomalla

Der Prototyp des elektrischen Senkrechtstarters V600 des deutschen Start-up-Unternehmens AutoFlightX sieht aus wie eine Mischung aus dem Entenflügler Speed Canard (an den sich die älteren Leser vielleicht noch erinnern) und dem legendären Jagdflugzeug Lockheed P-38 Lightning. Bei genauer Betrachtung des V600 auf dem Stand des Unternehmens auf der AERO 2019 in Friedrichshafen entdeckt man jedoch auf den seitlichen Leitwerksträgern zweiblättrige Rotoren, die dem Fluggerät den Senkrechtstart und die -landung ermöglichen sollen. Sie werden von insgesamt sechs Elektromotoren angetrieben, während ein siebtes Aggregat im Heck einen Druckpropeller dreht, der für den Vortrieb sorgt.

Die V600 von AutoFlightX verfügt vorne unter dem seitlichen Ausleger und mittig über dem Leitwerksträger jeweils über einen Zweiblattrotor. © Volker K. Thomalla

 

AutoFlightX legt ein beeindruckendes Tempo bei der Entwicklung vor. Die Firma wurde erst 2018 von Tian Yu, einem ehemaligen Manager der chinesischen Yuneec Corporation gegründet. Nur wenige Monate später erscheint die Firma nun mit einem Prototyp der V600 auf der Messe und will mit dem Fluggerät noch in diesem Sommer zum Erstflug abheben. AutoFlightX plant, den Prototyp zunächst als Ultraleichtflugzeug in der neuen 600-Kilogramm-Kategorie fliegen zu lassen.

Die Firma teilte mit, dass die Entwicklung und Zertifizierung von eVTOL sehr zeitintensiv sei und eine große Expertise erfordere. Entscheidend sei, so früh wie möglich zu testen. Die Firma bezeichnet die V600 als ein ideales Werkzeug für die Entwicklung und als Demonstrator.

Während die V600 in der Erprobungsphase noch von einem Piloten geflogen werden soll, plant AutoFlightX mit dem späteren Serienprodukt – das über Sitze für drei bis fünf Personen verfügen soll – vollautomatische autonome Flüge.

Volker K. Thomalla

 

 

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