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Elixir Aircraft: Letztes Feintuning vor der Zulassung

Der Hersteller Elixir Aircraft hat auf einem Kongress der französischen Aero-Club-Präsidenten sein Leichtflugzeug Elixir vorgestellt. Die Einmot befindet sich auf der Zielgeraden zur Zulassung. Auf der AERO in Friedrichshafen können die Besucher die neuesten Anpassungen selbst in Augenschein nehmen.

27.03.2019

Die Elixir hat eine getönte Cockpithaube erhalten, um die Temperatur im Sommer im Flugzeug niedrig zu halten. © Elixir Aircraft

Auf dem Kongress der Fédération Française Aéronautique (FFA), der an diesem Wochenende in La Rochelle an der französischen Atlantikküste stattfindet, präsentiert Elixir Aircraft in einer Art Vorpremiere die Neuerungen, die er in seine neue Einmot Elixir integriert hat. Auf der AERO in Friedrichshafen wird Elixir Aircraft das Flugzeug ebenfalls zeigen, so dass AERO-Besucher sich selbst ein Bild von den Neuerungen machen können.

Elixir

Die augenfälligste Änderung betrifft die Cockpithaube: Sie wird künftig getönt sein, um die Temperaturen im Flugzeuginneren auch im Sommer auf einem erträglichen Niveau zu halten. Im Instrumentenbrett des Flugzeugs wird künftig eine AOA-Anzeige (Angle-of-Attack) zu finden sein.

Zulassung nach EASA CS-23

Elixir Aircraft erwartet die Zulassung der Elixir nach EASA CS-23 noch in diesem Jahr. Dem Hersteller liegen 59 feste Bestellungen für das ganz aus Kohlefaser gefertigte Flugzeug vor. Der nur 300 Kilogramm wiegende Doppelsitzer schafft eine Zuladung von 280 Kilogramm und erreicht eine Reisegeschwindigkeit von bis zu 170 Knoten (315 km/h). Angetrieben von einem flüssigkeitsgekühlten Rotax 912iS-Vierzylindermotor kommt die Elixir auf eine maximale Endurance von sieben Stunden. Es gibt nur einen durchgehenden Flächentank, der 110 Liter Treibstoff fasst und der mit einem Schaum gefüllt ist, um Explosionen bei einem Unfall zu verhindern. Unfälle durch falsches Umschalten des Tankwahlschalters wird es bei der Elixir nicht geben, da es nur einen Tank gibt.

Ein Gesamtrettungssystem von BRS Aerospace gehört zur Serienausstattung und bietet dem Piloten im Notfall eine weitere Handlungsoption. Bei der Konstruktion des Flugzeugs haben die Entwickler auch niedrige Wartungs- und Instandhaltungskosten im Blick gehabt. Alle wichtigen Komponenten sind leicht erreichbar und im Bedarfsfall austauschbar.

Bob Fischer

 

 

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