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Alsim baut künftig auch Flugsimulatoren in den USA

Angesichts der wachsenden Nachfrage in Nord- und Lateinamerika wird der französische Simultorhersteller Alsim im nächsten Jahr in den USA ein neues Werk errichten. Die neue Tochter soll die Nachfrage in den USA weiter befeuern. Dort montierte Simulatoren werden mehr Komponenten aus US-Fertigung verwenden. 

3.08.2018

Alsim entwickelt seinen neuen Simulator "The Airliner" in Zusammenarbeit mit der US-Firma APS. © Alsim

2018 stellt einen Wendepunkt in der Geschichte des in Nantes in Frankreich beheimateten Simulatorherstellers Alsim dar. Denn einerseits erlebt das Unternehmen derzeit eine wachsende Nachfrage von Kunden auf der anderen Seite des Atlantiks, andererseits hat Alsim Mitte des vergangenen Jahres in Austin im US-Bundesstaat Texas ein Verbindungsbüro gegründet, das zunächst mit drei Mitarbeitern besetzt ist. Nun bereitet sich der Hersteller darauf vor, ein Werk für die Produktion von Simulatoren im Osten der USA zu bauen und bis Mitte des nächsten Jahres in Betrieb zu nehmen.

Damit will Alsim schneller auf Aufträge aus der Region reagieren und einen besseren Kundendienst bieten. Die Mitarbeiter des neuen Standortes will der Hersteller auch in die Entwicklung und Pflege von Software einbinden. Auch soll im neuen Werk ein Ersatzteillager für bestehende Simulatoren aufgebaut werden.

20 neue Kunden in zwölf Monaten

Der Hersteller hat in den vergangenen zwölf Monate seine Kundenliste um 20 neue Kunden aus der Region Nord- und Südamerika erweitert, darunter Adventure Aviation, Cirrus Aviation, Journey Air, Kent State University, Select College und das Springbank Air Training College. Im April bestellte mit der kolumbianischen Escuela de Aviacion die erste südamerikanische Flugschule einen Simulator bei Alsim.

Im gleichen Zeitraum hat Alsim gleich zwei neue Simulatoren entwickelt: Der erste entspricht der Cessna 172 und der andere, genannt „The Airliner“, stellt wechselweise eine Boeing 737 oder einen Airbus A320 dar. Das letztgenannte Trainingsgerät wurde mit der US-Firma Aviation Performance Solutions (APS) entwickelt. Ein großer Teil dieser Simulatoren wird in den USA produziert.

Fabrice Morlon

 

 

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