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Anreisetag zum Oldtimer-Treffen auf der Hahnweide

Das Oldtimer-Treffen auf der Hahnweide ist Europas größte Veranstaltung ihrer Art. Flugzeugveteranen aus allen Epochen treffen sich bis zum Sonntag auf dem Segelfluggelände östlich von Stuttgart. In der Anemldeliste stehen über 400 Flugzeuge.

13.09.2019

Da geht's lang: Die Jak-9 wird von einem Einweise zu ihrer Parkposition eingewiesen. © V. K. Thomalla

Auch wenn die ersten Teilnehmerflugzeuge schon in den vergangenen Tagen auf dem Segelfluggelände Hahnweide in Kirchheim unter Teck gelandet sind, war heute doch der Hauptanreisetag. So füllten sich ab dem frühen Morgen schon die Flightline und die Abstellflächen für Besucherflugzeuge. Dank des guten, fliegbaren Wetters rechnen die Organisatoren des Oldtimer-Treffens auf der Hahnweide in diesem Jahr mit einer rekordverdächtigen Beteiligung.

Impressionen vom Hahnweide-Anreisetag

Zuschauer, die heute bereits ihren Weg zur Hahnweide gefunden haben, wurden nicht enttäuscht: Kontinuierlich landeten historische Flugzeuge auf dem Segelfluggelände in Kirchheim. Neben den Warbirds wie North American P-51D Mustang, Supermarine Spitfire, Jakowlew Jak-9 und Hawker Hurricane waren auch historisch interessante Flugzeuge mit weniger starken Motoren vertreten. Doppeldecker wie die Boeing Stearman, die Bücker 131 Jungmann und Bücker 133 Jungmeister, Stampe SV.4, Focke Wulf Fw 44 Stieglitz und andere erfreuten die zahlreichen Besucher. Aber auch Cessna-Oldtimer wie die Cessna 195 Businessliner, die C145 Airmaster und selbst eine frühe Cessna 172 waren heute auf der Hahnweide gelandet.

Geflogen wurde auch, wenn auch in geringerem Umfang als am Samstag und am Sonntag. Dornier Do 27 starteten zu Rundflügen, genauso wie die De Havilland Dragon Rapide. Ankommende, interessante Bescucherflugzeuge wurden gebeten, vor der Landung noch eine Ehrenrunde über der Waldkante zu drehen, damit die Zuschauer einen Eindruck vom Flugbild der Flugzeuge erhalten konnten. Und schließlich gab es noch eine Premiere: Das Dutch Thunder Yak-Team, ein Formation bestehend aus drei Jak-52 und einer Suchoi Su-26, führten erstmalig in Deutschland ihr Programm vor.

Volker K. Thomalla

 

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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