Homepage » General Aviation » Die Serienfertigung der Junkers F 13 hat begonnen

Auf der AERO in Friedrichshafen hat Dieter Morszeck, der Hauptgeschäftsführer (CEO) der neu gegründeten Junkers Flugzeugwerke AG bekanntgegeben, dass die Firma die Fertigung der nächsten drei Junkers F 13 begonnen hat.

19.04.2018

Die Junkers Flugzeugwerke AG haben mit der Fertigung der nächsten drei Exemplare der Junkers F 13 begonnen. © Volker K. Thomalla

Im Januar dieses Jahres hat der Nachbau der Junkers F 13 die Zulassung des Schweizer Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) erhalten. Damit ist der Traum des Initiators des Projektes, Dieter Morszeck, in Erfüllung gegangen. „Das war ein Traum, den wir realisiert haben“, sagte Morszeck auf der Pressekonferenz der im Februar dieses Jahres gegründeten Junkers Flugzeugwerke AG während der AERO in Friedrichshafen. Die Zulassung des Nachbaus des ersten Verkehrsflugzeugs der Welt, eröffnet nun die Möglichkeit, weitere Exemplare der Junkers F 13 zu bauen. In Friedrichshafen stellen die Junkers Flugzeugwerke die erste F 13 in Halle A3 aus.

Die nächsten drei F 13 sind in Produktion

Dieter Morszeck gab dann bekannt, dass nun auf Bestellung neue Junkers F 13 gebaut würden. Die Firma habe bereits mit der Fertigung der ersten drei Exemplare begonnen. Die nächste F 13 soll im Juni 2019 fertig werden, pünktlich zum Erstflug der Original-F 13 vor 100 Jahren. Als Fertigstellungstermin für den dritten Nachbau der F 13 streben die Junkers Flugzeugwerke AG den Januar 2020 an. Morszeck sagte, man habe für die ersten Exemplare jetzt noch keinen Kaufvertrag vorliegen, aber man müsse als Firma in Vorleistung gehen, um den potenziellen Kunden zu zeigen, was sie erwerben können. „Ein Flugzeug muss fliegen, nur dann weckt es auch Begeisterung“, sagte er.

Obwohl sich die Junkers Flugzeugwerke AG um eine größtmögliche Nähe zum Original bemüht, gibt es allein aus Zulassungsgründen einige wenige Zugeständnisse. Im Gegensatz zur Original-F 13 gibt es beim Nachbau Bremsen. Auch der Schleifsporn des Originalflugzeugs musste weichen. An seiner Stelle sitzt nun ein Sportrad, das die Lenkung des Flugzeugs erleichtert. Als Federung des Originals dienten gebündelte Gummibändern, dies ist in dieser Form heute nicht mehr zulassungsfähig, deshalb verfügt das Fahrwerk der neuen F 13 über hydraulische Stoßdämpfer.

Der Kaufpreis für eine flugfähige Junkers F 13 beträgt 2,5 Millionen Euro plus Mehrwertsteuer. Dafür erhalten die Kunden aber auch ein Stück Luftfahrtgeschichte und können sich sicher sein, dass sie überall, wo sie auftauchen, für Aufsehen sorgen werden. Die Lieferzeit für eine neue F 13 liegt derzeit bei rund 18 Monaten.

Volker K. Thomalla

 

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