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Emirates übernimmt die ersten Cirrus SR22 G6

Im November wird die Emirates Flight Training Academy als eine der größten Flugschulen in der Region offiziell ihren Betrieb aufnehmen. Die ersten beiden Trainingsflugzeuge vom Typ Cirrus SR22 G6 kamen nun nach einem 13.000 Kilometer langen Ferryflug in Dubai an. 

11.09.2017

Die ersten beiden Cirrus SR22 G6 für die Emirates Flight Training Academy sind nach ihrem 13.000-Kilometer langen Überführungsflug in Dubai gelandet. © Emirates

Im November 2015 hat Emirates bei Cirrus Aircraft in Duluth, Minnesota, insgesamt 22 Cirrus SR22 G6 für seine damals in Gründung befindliche Emirates Flight Training Academy bestellt. Die Flugschule will die Hochleistungseinmots für das Basistraining nutzen. Es waren vor allem zwei Gründe, die Emirates die Cirrus-Muster gewählt hat: Einerseits das „Cirrus Perspective by Garmin“-Cockpit und andererseits das Gesamtrettungssystem „Cirrus Airframe Parachute System“ (CAPS). Mit dem Flugzeug, so ist Emirates-Flugschule überzeugt, hat man den idealen Trainer für die Ausbildung von Linienpiloten gefunden.

Nachdem die angehenden Linienpiloten ihre Grundausbildung auf der Cirrus SR22 abgeschlossen haben, steigen sie direkt auf ein Jet-Muster um. Emirates Flight Training hat für das Fortgeschrittenen-Training die Embraer Phenom 100EV ausgewählt. Die Akademie hat fünf Phenom 100EV fest bestellt und fünf Optionen gezeichnet. Im November sollen die ersten Pilotenanwärter mit ihrer Ausbildung beginnen.

13.000 Kilometer langer Überführungsflug

Die beiden ersten Cirrus SR22 G6 haben nun ihren Überführungsflug vom Herstellerwerk in Duluth im US-Bundesstaat Minnesota abgeschlossen und sind auf dem Al Maktoum International Dubai World Central (DWC) Airport gelandet, wo sie ihre neue Heimat haben. Dort steht im Süden des Flughafengeländes für die Schule eine eigene, 1.800 Meter lange Runway, ein eigener Tower sowie ein eigenes Wartungszentrum zur Verfügung.

Die beiden Flugzeuge (Kennzeichen A6-CTA und A6-CTB) haben auf ihrem 13.000 Kilometer langen Ferryflug insgesamt nur elf Zwischenstopps eingelegt. Die Stationen auf dem Weg waren: Knoxville (Tennessee), Portsmouth (New Hampshire), Sept Iles und Iqaluit, (Kanada), Nuuk (Grönland), Reykjavik (Island), Wick (Schottland), Sywell (England), Venedig (Italien), Kreta, Akaba (Jordanien), Bahrain und Dubai. Alle Flüge wurden am Tage absolviert, und beide Flugzeug flogen während der langer Reise in lockerer Formation.

Bob Fischer

 

Über Bob Fischer

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Bob Fischer ist PPL-Inhaber mit diversen Ratings. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in Luftfahrtmagazinen auf der ganzen Welt. Bob hat eine große Erfahrung in Air-to-air-Fotografie mit Jets, Kolbenmotor- und Turbopropflugzeugen.

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