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Erste Cirrus SF50 Vision ist in Europa gelandet

Der erste Cirrus-Jet für Europa ist angekommen. Der Einstrahler war über die klassische Nordatlantik-Ferryroute geflogen und besuchte am 17. Mai Cirrus Sales & Service am Groningen Airport Eelde.

19.05.2017

Am 17. Mai landete die erste Cirrus SF50 in Groningen. Das Flugzeug ist in der Schweiz stationiert. © Klaas Ruine

Der erste Personal Jet vom Typ Cirrus SF50 Vision ist in diesen Tagen in Europa gelandet. Cirrus-Pilot Rob Haig hatte ihn in der vergangenen Woche auf der klassischen Nordatlantik-Ferryroute vom Cirrus-Werk in Duluth, Minnesota, nach Europa überführt. Zwischenstopps auf der Strecke waren unter anderem Bangor, Maine; Goose Bay, Kanada und Narsasuaq auf Grönland.

Der von einem Turbofan des Typs Williams FJ33-5A mit 1800 lb Startschub angetriebene Jet ist an einen Kunden in der Schweiz ausgeliefert worden. Das Flugzeug trägt die Seriennummer 0009 und hat seit der Erstlandung in Europa schon mehrere Flugplätze in verschiedenen europäischen Ländern angeflogen, darunter auch Mengen, Friedrichshafen, Aarhus und Stavanger.

Das erste Exemplar des Cirrus-Jets in Europa besuchte am 17. Mai Cirrus Sales & Service in Groningen in den Niederlanden. © Klaas Runia

Am 17. Mai landete die SF50 Vision erstmalig beim Cirrus Sales & Service auf dem Groningen Airport Eelde in den Niederlanden. Cirrus Sales & Service ist der größte Händler für Cirrus-Flugzeuge in Europa. Steven Middendorp, Managing Director bei Cirrus  Sales & Service in Groningen, sagte: „Eine Expansion am Groningen Airport Eelde ist für uns ein Muss. Wir sind das größte Cirrus Service Center in Europa. In Zukunft werden wir auch die Maintenance für die Vision anbieten, das ist ein großer Schritt und eine große Erweiterung unserer Kapazitäten.“

Die SF50 passt in konventionelle Hangars

Mit einer Spannweite von 11,79 Metern, einer Länge von 9,42 Metern und einer Höhe von 3,32 Metern ist der Cirrus-Jet ein kompaktes Flugzeug, das trotzdem bis zu fünf Erwachsene plus zwei Kindern Platz bietet. Eine vier- bis fünfsitzige Konfiguration wird aber die am häufigsten bestellte Version sein. Die maximale Startmasse des Musters liegt bei 2.727 Kilogramm. Das Muster definiert eine neue Klasse und setzt in vielen Punkten Maßstäbe. So ist die SF50 der erste Personal Jet mit einem Gesamtrettungssystem, wie man es von den Kolbenmotorflugzeugen des Herstellers kennt. Die maximale Reisegeschwindigkeit gibt Cirrus Aircraft mit 300 KTAS an.

Rund 600 Bestellungen stehen in den Büchern

Die SF50 Vision hatte während der NBAA 2016 ihre FAA-Musterzulassung bekommen. Das erste Exemplar des Personal Jets war im Dezember 2016 ausgeliefert worden. Anfang dieses Monats hatte die amerikanische Luftfahrtbehörde dem Unternehmen das Production Certificate für die Fertigung des Jets übergeben. Cirrus hat momentan rund 600 Bestellungen für die Vision in den Auftragsbüchern stehen. Rund 15 Prozent dieser Aufträge kommen von europäischen Kunden.

Auf der EBACE in Genf, die am 22. Mai beginnt, wird Cirrus Sales & Service das Flugzeug im Static Display ausstellen.

Über Bob Fischer

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Bob Fischer ist PPL-Inhaber mit diversen Ratings. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in Luftfahrtmagazinen auf der ganzen Welt. Bob hat eine große Erfahrung in Air-to-air-Fotografie mit Jets, Kolbenmotor- und Turbopropflugzeugen.

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