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Lufthansa Aviation Training stellt DA42 Twin Star in Dienst

Lufthansa Aviation Training hat für ihre European Flight Academy am Standort Rostock-Laage die Trainingsflugzeuge für die Zweimot-Ausbildung getauscht: An Stelle der bisher verwendeten Piper PA-44 Seminole kommen nun DA42 Twin Star von Diamond Aircraft zum Einsatz

17.04.2018

Bei der Lufthansa Aviation Training in Rostock-Laage werden Diamond DA42 die bisher eingesetzten Piper PA-44 Seminole als Zweimotorigen-Trainer ablösen. © Lufthansa Aviation Training

Flugschüler der European Flight Academy (EFA), einer Tochter der Lufthansa Aviation Training (LAT), werden künftig ihre Zweimot- und Instrumentenflugausbildung auf der DA42 Twin Star von Diamond Aircraft absolvieren. Die Flugschule erhielt für ihren Standort Rostock-Laage in Mecklenburg-Vorpommern fünf Exemplare des Herstellers aus Wiener Neustadt. LAT hat zudem zwei Simulatoren für das Muster gekauft.

Massiver Bedarf an Piloten

Im Rahmen einer Einflottungsfeier am Flugplatz Rostock-Laage nahm LAT-Geschäftsführer Ola Hansson die Twin Star offiziell in Empfang. Er sagte: „Mit der Investition in unsere neuen Schulungsflugzeuge machen sich LAT und die European Flight Academy fit für die Herausforderungen der Zukunft. Der massive Bedarf an Piloten und das damit verbundene Wachstum in den kommenden Jahren stellt an uns als Flugschule besondere Herausforderungen.“

Allein die Lufthansa-Gruppe sucht in diesem Jahr 500 neue Pilotenschüler für die Airlines des Gruppe. In Goodyear im US-Bundesstaat Arizona hat LAT erst zu Beginn dieses Monats die Zusammenarbeit mit der KLM Flight Academy beendet, da sie die Fluglehrer für die Ausbildung ihrer eigenen Piloten benötigt.

LAT begründet die Entscheidung für die DA42 mit Kosten- und Betriebsvorteilen. So verbrauche die von zwei Austro Engine-Dieselmotoren angetriebene DA42 rund 30 Prozent weniger Treibstoff – und Kerosin ist zudem noch günstiger als das Avgas, welches die Piper PA-44 benötigen. Außerdem ist die DA42 mit Wetterradar und einem Enteisungssystem ausgerüstet, was zu einer zuverlässigeren Lehrgangsplanung und -durchführung führt. Dank leicht auswechselbarer Komponenten reduziere sich der Wartungsaufwand für die DA42 Twin Star im Vergleich zum Vorgängermuster ebenfalls.

Flugschüler müssen sich allerdings noch bis Mai gedulden, bis sie erstmalig auf den neuen Twins trainieren können. Zunächst müssen sich noch alle Fluglehrer mit dem neuen Muster vertraut machen.

Volker K. Thomalla

 

 

 

 

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