Homepage » Helikopter - news » Die CH-53K King Stallion ist in Holzdorf gelandet

Eine Boeing C-17A der US Air Force hat gestern den ersten Schwerlasthubschrauber vom Typ CH-53K aus den USA nach Holzdorf geflogen. Dort wird der Hubschrauber auf seine Weltpremiere auf der ILA 2018 in Berlin im nächsten Monat vorbereitet. 

29.03.2018

Eine C-17 der US Air Force transportierte die CH-53K King Stallion aus den USA nach Holzdorf. Der Hubschrauber wird auf der ILA in Berlin im April seine Airshow-Premiere geben. © Sikorsky

Eine C-17A der US Air Force ist ein nicht alltäglicher Gast auf dem Luftwaffen-Fliegerhorst in Holzdorf. Noch spezieller war allerdings die Fracht, die der vierstrahlige Transporter in Holzdorf entlud: Einen Schwerlasthubschrauber vom Typ Sikorsky CH-53K King Stallion. Der Helikopter der Lockheed Martin-Tochter Sikorsky Aircraft wird auf der ILA 2018 in Berlin im nächsten Monat sein internationales Debüt geben und während der Messe auch im Flugprogramm zu sehen sein. Bis zur ILA wird der Helikopter in Holzdorf bleiben.

„Wir freuen uns auf die Gelegenheit, die Fähigkeiten des neuen Schwerlasthubschraubers CH-53K  einem internationalen Publikum zeigen zu können“, sagte Dan Schultz, Präsident von Sikorsky Aircraft.

Den Lufttransport über den Atlantik nutzt der Hersteller, um die Luftverladefähigkeit des Hubschraubers zu demonstrieren. Ein Sikorsky-Team bereitete den Hubschrauber beim Sikorsky Development Flight Center in West Palm Beach im US-Bundesstaat Florida für die Verladung vor und wurde dabei von Vertretern des Naval Air Systems Command und des U.S. Marine Corps beobachtet. Die Verladeübung verlief positiv, so dass dem Muster danach die Luftverladefähigkeit durch die US Air Force zertifiziert wurde.

Die erste CH-53K King Stallion soll in wenigen Wochen an das U.S. Marine Corps übergeben werden. In Deutschland bewerben sich sowohl Sikorsky Aircraft mit der CH-53K King Stallion als auch Boeing mit der CH-47 Chinook um den Auftrag der Luftwaffe um den künftigen Schwerlasthubschrauber der Bundeswehr. Die deutschen Streitkräfte haben einen Bedarf von bis zu 60 schweren Transporthubschraubern, die zwischen 2023 und 2029 geliefert werden müssen, um die heute eingesetzten CH-53G abzulösen.

Volker K. Thomalla

 

 

 

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