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Die FAA hat das Triebwerk der Bell 525 Relentless zugelassen

Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration hat das CT7-2F1-Triebwerk für Bells größten Hubschrauber, die Bell 525 Relentless, zugelassen. Der neue Helikopter selbst soll bis Ende des Jahres seine Zertifizierung erreicht haben. 

26.03.2019

Die neueste Version der CT7-Wellenturbine, die CT7-2F1 für die Bell 525, hat am 25. März 2019 ihre FAA-Zertifizierung erhalten. © GE Aviation

Die Triebwerksfamilie CT7/T700 von GE Aviation gehört zu den erfolgreichsten Hubschraubertriebwerken der Welt. Alle Triebwerke dieser Familie zusammen haben bis heute über 100 Millionen Flugstunden gesammelt. Auf diese Erfahrungen baut die neueste Version des CT7 auf. Zwei CT7-2F1 treiben Bells neuesten und größten Hubschrauber, die Bell 525 Relentless, an.

100 Millionen Flugstunden

Das CT7-2F1 ist in der Klasse der 2.000-Wellen-PS-Triebwerke angesiedelt und bringt 1.979 hp (1.475 kW) Dauerleistung sowie 2.129 hp (1.588 kW) Notfall-Leistung. Die neueste Version wurde von GE Aviation mit einer neuen Hochdruckturbine mit größerer Lebensdauer, einer elektronischen Triebwerkssteuerung (Engine Electronic Control Unit) sowie einem HUMS-Triebwerksüberwachungssystem (Health and Usage Monitoring System) ausgestattet.

Das Erprobungsprogramm der Bell 525 Relentless ist im neuen Bell Flight Research Center (FRC) in Arlington, Texas, beheimatet. © Bell

Die Bell 525 Relentless ist der erste zivile Hubschrauber mit einer kompletten Fly-by-Wire-Steuerung. Bell hatte den Helikopter auf der Heli-Expo 2012 vorgestellt. Damals war der Hersteller noch von einer Zulassung bis 2017 ausgegangen. Nach einem Absturz während der Flugerprobung im Juli 2016 hat sich das angestrebte Zulassungsdatum durch die FAA nun auf Ende dieses Jahres verzögert. Mit der Zulassung durch die europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) rechnet der Hersteller rund sechs Monate später. Derzeit absolvieren drei Prototypen die verbleibenden Nachweisflüge für die Zulassung, ein weiteres Exemplar soll noch in diesem Monat fliegen. Zwei Prototypen sind derzeit noch in Yellowknife im Norden Kanadas zur Kälte-Erprobung, die aber in Kürze abgeschlossen sein soll.

Volker K. Thomalla

 

 

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