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Guardian Flight verstärkt die Luftrettung in Alaska

Hubschrauber sind als Rettungsmittel heute unverzichtbar. Doch nicht in allen Regionen dieser Erde sind sie verfügbar. Guardian Flight hat nun einen Hubschrauber vom Typ Airbus Helicopters H125 in einer Gegend in Alaska stationiert, wo bislang nur die US-Küstenwache oder das Militär Rettungsmissionen mit Drehflüglern fliegen konnten.

11.03.2020

Guardian Flight hat seinen ersten Hubschrauber für die Luftrettung in Kenai, südlich von Anchorage im US-Bundesstaat Alaska, stationiert. © Guardian Flight

Hubschrauber sind in Deutschland ein als selbstverständlich wahrgenommenes Rettungsmittel. Das ist nicht in allen Regionen der Welt so. Die südlich von Anchorage  im US-Bundesstaat Alaska gelegene Halbinsel Kenai war bislang in Bezug auf die Luftrettung aus der Luft unterversorgt, obwohl sie eine beliebte Touristendestination darstellt und dort viele Menschen beheimatet sind, die in Anchorage arbeiten.

Das Lufrettungsunternehmen Guardian Flight aus South Jordan im US-Bundesstaat Utah wird diese Lücke im Luftrettungsdienst in Alaska ab diesem Frühjahr schließen und einen Hubschrauber vom Typ Airbus Helicopters H125 auf dem Kenai Municipal Airport stationieren. Dieser Helikopter hat nach Angaben des Betreibers eine Reichweite von 300 nautischen Meilen (555 Kilometer) und soll mehrere Hospitäler in der Region bedienen. Der Hubschrauber soll sowohl Einsätze bei Tag als auch bei Nacht fliegen, was angesichts der meteorologischen Bedingungen in Alaska eine nicht zu unterschätzende Herausforderung darstellt.

24/7 in Alaska einsatzbereit

Guardian stationiert für den Flugbetrieb vier Piloten, vier Rettungsassistenten sowie zwei Mechaniker auf der neuen Rettungsbasis. Das Unternehmen betreibt in Alaska bislang ausschließlich Flächenflugzeuge in der Ambulanzrolle. Neben vier Learjet 45 gehören auch sechs Beechcraft King Air B200 sowie eine Cessna Caravan zur Ambulanzflotte des Unternehmens.

Guardian Flight ist dem AirMedCare-Network (AMCN) angeschlossen, einer gemeinnützigen Organisation, bei der die Mitglieder im Falle eines Hubschraubertransports automatisch versichert sind und keine zusätzlichen Kosten außer des jährlichen Mitgliedsbeitrags von 65 US-Dollar zu übernehmen haben.

Volker K. Thomalla

 

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