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Neuer Landeplatz auf dem Dach der Uniklinik in Bonn

Das Universitätsklinikum in Bonn hat seinen Helipad verlegt. Der alte, ebenerdige Landeplatz ist einem modernen Heliport auf dem Dach des Notfallzentrums gewichen. Dadurch ist eine schnellstmögliche Versorgung von Notfallpatienten gesichert. Gestern landete der erste Hubschrauber auf der neuen Plattform. 

28.06.2019

Seit dem 27. Juni 2019 dürfen Rettungshubschrauber auf dem neuen Landeplatz auf dem Dach des Interdisziplinären Notfallzentrums in Bonn landen. © J. F. Saba/Universitätsklinikum Bonn

„Die Fertigstellung des Helikopterlandeplatzes ist ein großer Gewinn für das Klinikum“, sagte Prof. Dieter C. Wirtz, der Direktor der Klinik für Orthopädie und Unfallchirugie anlässlich der Erstlandung eines Rettungshubschraubers gestern auf dem neu errichteten Landeplatz des Interdisziplinären Notfallzentrums (INZ) des Universitätsklinikums Bonn (UKB).

Als erster Hubschrauber setzte Christoph 77 von der ADAC Luftrettung auf dem Landeplatz in 32 Meter Höhe auf dem Dach des INZ auf. Die Bezirksregierung Düsseldorf hatte kurz vorher dem 750 Quadratmeter großen Landeplatz die Genehmigung erteilt. Als Traumazentrum versorgt die Uniklinik alle Schwerverletzten der gesamten Region. Deshalb hatte sie schon länger geplant, den alten Landeplatz im Süden des Geländes durch einen modernen Heliport auf dem Dach des INZ zu ersetzen. Vor einem Jahr begannen die Bauarbeiten. „Die Kosten von 5,9 Millionen Euro waren wegen der vielen Notfallpatienten im UKB eine wichtige Investition, und der frei werdende ebenerdige Landeplatz kann nun rasch in ebenfalls dringend benötigte Parkplätze umgewandelt werden“, sagte Prof. Wolfgang Holzgreve, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKB.

In 30 Sekunden im Schockraum

Jetzt können Notfallpatienten nach der Landung innerhalb von 30 Sekunden durch reservierte Fahrstühle in den Notfallbereich gebracht werden. An der Versorgung der Patienten sind bis zu 20 Personen aller Fachdisziplinen beteiligt. „Im Schockraum befindet sich ein Ganzkörper-CT, das bereits während der Stabilisierung des Patienten die Diagnostik in kürzester Zeit ermöglicht“, erläutert Priv.-Doz. Dr. Ingo Gräff, Ärztlicher Leiter des Notfallzentrums am UKB. Er rechnet derzeit mit 288 Landungen und Starts auf dem neuen Helipad pro Jahr. Neben Flügen von Notfallpatienten kann die Landeplattform auch für Flüge von medizinischem Personal, dringend benötigten Arzneimitteln, Blutkonserven und Transplantaten genutzt werden.

 

 

 

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