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Plakette erinnert an Not-Arzt-Hubschrauber-Test von 1967

Rund 50 Jahre nach dem ersten Not-Arzt-Hubschrauber-Feldversuch 1967 wurde der Luftrettungspionier Hans-Werner Feder am Flugplatz Anspach/Taunus mit einer Plakette am Tower geehrt.

20.05.2018

Am Flugplatz Anspach/Taunus erinnert eine Plakette am Tower an den Luftrettungspionier Hans-Werner Feder. © Jörn Fries

Dem 83-jährigen Luftrettungspionier Hans-Werner Feder ist am vergangenen Samstag (12. Mai 2018) eine ganz besondere Ehre zuteil geworden. Rund ein halbes Jahrhundert nach seinem dreiwöchigen Not-Arzt-Hubschrauber-Feldversuch von 1967 an seine frühe Wirkungsstätte, den Flugplatz Anspach/Taunus (EDFA), zurückgekehrt, enthüllte Feder zusammen mit Neu-Anspachs Bürgermeister Thomas Pauli am Samstagnachmittag eine Ehrenplakette am Tower.
Die Johanniter Luftrettung und die Bundespolizei waren beide mit je einem Hubschrauber bei dem Festakt am 12. Mai 2018 auf dem Flugplatz Anspach/Taunus vertreten. © Jörn Fries
Neben zahlreichen Gästen aus nah und fern waren Bundespolizei und Johanniter Luftrettung jeweils mit einem Rettungshubschrauber (RTH) beziehungsweise einem Intensivtransporthubschrauber (ITH) in Neu-Anspach/Wehrheim und brachten damit ihre Anerkennung für die Leistung des praktizierenden Arztes Hans-Werner Feder und dessen Piloten Franz Hartmannsberger zum Ausdruck. Beide hatten vom 11. August bis 1. September 1967 von Anspach aus 52 oftmals lebensrettende Einsätze mit ihrem zweisitzigen Hubschrauber vom Typ Brantly geflogen und dabei wichtige Erkenntnisse für den Aufbau des bundesweiten Luftrettungssystems ab November 1970 gewonnen. Finanziell, materiell und auch ideell unterstützt wurden sie damals vom ADAC-Gau Hessen und dem DRK-Landesverband Hessen. Besondere Unterstützung gewährte zusätzlich die Hessische Landespolizei.
Jörn Fries

 

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