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US Army bestellt 35 weitere UH-72A Lakota

Airbus Helicopters hat einen Auftrag der US Army zur Lieferung von 35 weiteren leichten Hubschraubern des Typs UH-72A Lakota erhalten. Der Auftragswert beträgt rund 273 Millionen US-Dollar.

10.03.2018

Die US Army hat bei Airbus Helicopters 35 weitere UH-72A Lakota bestellt. © Airbus Helicopters

Das UH-72A-Programm bei Airbus Helicopters dürfte als eines der erfolgreichsten Helikopter-Programme in die Geschichte des Herstellers eingehen. Airbus Helicopters baut das Muster in seinem extra dafür errichteten Werk in Columbus im US-Bundesstaat Mississippi. Im Oktober lieferte der Hersteller bereits die 400. UH-72A an die US-Streitkräfte.

Damit drohte das baldige Ende der Fertigungslinie in Columbus, denn die US-Streitkräfte hatten insgesamt 417 Exemplare bestellt: 412 UH-72A Lakota für die US Army und die US National Guard und fünf Exemplare für die US Navy.

Die US Army betreibt die UH-72A Lakota auch in Europa. © Volker K. Thomalla

Nun hat die US-Armee 35 weitere UH-72A Lakota bei Airbus Helicopters in Auftrag gegeben und sichert damit den Fortbestand des Werkes für die kommenden Jahre.  Der Auftragswert beträgt rund 273 Millionen US-Dollar (223 Millionen Euro).

Große Einsatzbandbreite der UH-72A Lakota

Die US-Streitkräfte setzen das Muster für eine Vielzahl von Unterstützungsmissionen ein. Neben dem traditionellen Personal- und Materialtransport fliegen die UH-72A auch Grenzüberwachungsmissionen, Medevac-Einsätze und dienen bei der US Army auch als Trainingshubschrauber.

Von den jetzt bestellten Helikoptern sollen 18 als Beobachtungshubschrauber bei den Combat Training Centers der US Army eingesetzt werden, während die übrigen 17 als Trainingshubschrauber für das US Army Aviation Center of Excellence in Fort Rucker im US-Bundesstaat Alabama vorgesehen sind.

Bei der US Navy werden die UH-72A zur Testpilotenausbildung genutzt. © US Navy

Die US Navy setzt die UH-72A Lakota im Rahmen der Testpilotenausbildung bei der US Naval Test Pilot School in Patuxent River ein. Die fünf Helikopter fliegen dort seit 2009. 2011 erhielten die fünf Exemplare eine neue Avionik, um die angehenden Testpiloten besser auf die Erprobung moderner Systeme vorzubereiten.

Volker K. Thomalla

 

 

 

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