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Airbus Helicopters hat die H120-Produktion beendet

Airbus Helicopters hat die Serienfertigung des leichten einmotorigen Hubschraubers H120 eingestellt. Das letzte Exemplar hat die Produktionslinie Ende September verlassen.

1.12.2017

Die H120 von Airbus Helicopters wurde auch in China als HC120 endmontiert. © Airbus Helicopters

Ende September hat Airbus Helicopters den letzten leichten einmotorigen Helikopter vom Typ H120 Colibri an einen Kunden ausgeliefert. Der Hersteller hat das Muster aus seinem Portfolio genommen. Der Erstflug des Typs hatte im Juni 1995 stattgefunden, die Indienststellung 1998. Damals trug der Hubschrauber noch die Bezeichnung EC120. Seitdem hat Airbus Helicopters rund 700 Exemplare hergestellt. Sie gingen nach Angaben des Herstellers zu über 400 Betreibern in über 50 Ländern. Airbus Helicopters hatte die H120 in Zusammenarbeit mit der chinesischen Firma Harbin Aircraft Manufacturing entwickelt. Diese hatte das Muster unter der Bezeichnung HC120 ebenfalls produziert.

H120 fliegt mit Arrius 2F-Turbine

Als Antrieb des leichten Hubschrauber dient ein Triebwerk vom Typ Arrius 2F von Safran Helicopter Engines mit einer Startleistung von 504 Wellen-PS. Es wurde speziell für die H120 entwickelt und dient nun auch als Antrieb für das Konkurrenzmuster Bell 505 Jet Ranger X.

Airbus Helicopters hatte die H120 im Jahr 1998 den Leichthubschrauber als EC120 auf den Markt gebracht. © Airbus Helicopters

„Wir stehen voll hinter unserer Zusage, unsere Kunden und die weltweite Flotte von über 700 H120 mit dem höchsten Grad an Service weiter zu unterstützen“, sagte Guillaume Faury, der Hauptgeschäftsführer (CEO) von Airbus Helicopters. Der Hersteller will das Segment der einmotorigen Turbinenhubschrauber aber nicht komplett aufgeben, sondern die beiden Intermediate-Singles H125 und H130 weiterentwickeln.

Volker K. Thomalla

 

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war von 2016 bis 2018 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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