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Norsk Luftambulanse erhält erste zivile H135 mit Helionix

Die hochmoderne Helikopter-Avionik Helionix findet nun auch Eingang in den zivilen Markt. Die norwegische Luftrettungsorganisation Norse Luftambulanse wird der erste zivile Betreiber einer H135 mit Helionix-Elektronik.

5.09.2017

Die norwegische Norsk Luftambulanse ist der erste Betreiber einer H135 mit Helionix-Avionik. © Airbus Helicopters

Die norwegische Luftrettungsorganisation Norsk Luftambulanse übernimmt als erster ziviler Betreiber eine H135 mit Helionix-Avionik von Airbus Helicopters. Das Unternehmen hatte 2016 die Ausschreibung für das Luftrettungswesen in Norwegen mit zwölf Stützpunkten und 17 Helikoptern für sich entschieden. Die jetzt ausgelieferte H135 ist das erste Exemplar, das ab Juni 2018 den Luftrettungsdienst in Norwegen sicherstellen soll. Sechs weitere H135 mit Helionix sollen in diesem beziehungsweise im nächsten Jahr noch geliefert werden.

Luftrettung ist 24/7 im Einsatz

Die Luftrettung in Norwegen steht 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Alle Hubschrauber sind für den Einpilotenbetrieb bei Nacht und mit Nachtsichtgeräte zugelassen. Die Norse Luftambulanse hat bei ihren Einsätzen drei Crewmitglieder an Bord: Neben dem Piloten fliegen ein Anästhesist und ein Rettungsassistent mit. Die Organisation führt sowohl Primäreinsätze – also Mission am Unfallort – als auch Sekundäreinsätze durch, bei denen Patienten von einem Hospital zu einem anderen geflogen werden.

Airbus Helicopters hat die Zulassung der Helionix-Avionik für die H135 im November letzten Jahres erhalten. „In den herausfordernden Bedingungen und bei den wetterbedingten Herausforderungen unser Art der Fliegerei ist es großartig, diese Art der technologischen Unterstützung zu haben“, sagte Rune Midtgaard, Hauptgeschäftsführer von Norse Luftambulanse.

Bundeswehr fliegt H145M mit Helionix

Der erste Nutzer der Helionix-Avionik in einer H135 war das britische Verteidigungsministerium. Es erhielt im Dezember 2016 das erste Exemplar mit dieser Ausrüstung. Auch die 15 H145M der Bundeswehr, die für das Kommando Spezialkräfte fliegen, sind mit dieser Avionik ausgerüstet.

Airbus hat von seinem zweimotorigen Muster Airbus Helicopters H135 bislang über 1.250 Exemplare ausgeliefert. Die Flotte hat insgesamt über vier Millionen Flugstunden absolviert.

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