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Lockheed Martin lässt F-16-Tragflächen in Indien bauen

Lockheed Martin hat nicht nur die F-16-Endmontage von Fort Worth nach North Carolina verlagert, das Unternehmen hat nun auch einen neuen Partner für die Fertigung der Tragflächen des Fighters gefunden.

5.09.2018

Eine F-16C Fighting Falcon des 31st Fighter Wing, 510th Fighter Squadron, von der Aviano Air Base in Italien nahm im Juli 2018 an Übungen auf der Basis RAF Lakenheath in England teil. © U.S. Air Force/Matthew Plew

Nach übereinstimmenden Berichten indischer und US-amerikanischer Medien haben Lockheed Martin und das indische Unternehmen Tata Advanced Systems eine Vereinbarung geschlossen, nach der künftig alle F-16-Tragflächen für neue F-16 in Indien gebaut werden.

Lockheed Martin bewirbt sich mit der F-16 Block 70 um einen Auftrag der indischen Luftstreitkräfte für 114 Fighter. Diese Flugzeuge sollen nach dem Willen des indischen Premierministers Narenda Modi komplett in Indien gefertigt werden. Modi will mehr Hochtechnologie-Firmen in Indien ansiedeln und hat dazu das Programm „Make in India“ ins Leben gerufen. Tata Advances Systems will die F-16-Tragflächen ab 2020 in der südindischen Stadt Hyderabad fertigen.

Endmontage in South Carolina

Lockheed Martin hatte die Endmontage der F-16 erst im vergangenen Jahr aus Fort Worth im US-Bundesstaat Texas nach Greenville im US-Bundesstaat South Carolina verlegt, um in Fort Worth Platz für die Endmontage der F-35 Lightning II zu bekommen. Die Tragflächen der F-16 wurden bislang in Israel gebaut.

Die Nachfrage nach der F-16 war in den vergangenen Jahren deutlich eingebrochen. Derzeit stehen noch Bestellungen für 16 F-16 Block 70 für das Königreich Bahrain sowie für 14 F-16 Block 70 für die Slowakei in der Auftragsbüchern des Herstellers.

Volker K. Thomalla

 

 

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