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737-800 versinkt in Lagune – alle Passagiere gerettet

Bei der missglückten Landung einer Boeing 737-800 der Air Niugini in Mikronesien versank das Flugzeug in einer Lagune vor der Insel Weno. Alle 47 Insassen konnten gerettet werden.

28.09.2018

Angehörige der U.S. Navy halfen Einheimischen bei der Rettung der Insassen der verunglückten Boeing 737-800 der Air Niugini. © U.S. Navy/Lt. Zach Niezgodski

Die Boeing 737-800 der Air Niugini mit der Registrierung P-2PXE wollte als Flug PX73 am heutigen Freitag gegen 10.10 Uhr Ortszeit vom Flughafen Pohnpei Airport aus Mikronesien kommend auf dem Chuuk/Weno International Airport in Mikronesien landen. Allerdings geriet der Landeanflug auf die 1.831 Meter lange Piste 04 bei niedrigen Wolken und starkem Regen zu weit, und der zweistrahlige Narrowbody-Jet stürzte hinter der Piste ins Wasser.

Alle 47 Insassen des Flugzeugs überlebten und wurden von Einheimischen mit Booten gerettet. Neben 12 Crewmitgliedern befanden sich auch 35 Passagiere an Bord. Mehrere Insassen wurden leicht und einer schwer verletzt. Das 2005 gebaute Flugzeug ist ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Zweiter Unfall in diesem Jahr

Die 737-800 war erst im Mai in einen Zwischenfall verwickelt. Damals wurde die   auf dem Port Moresby-Jacksons International Airport abgestellte P2-PXE von einer Lockheed Martin L-100 Hercules beschädigt. Die linke Tragfläche der L-100   war beim Rollen zur Abstellposition mit dem Winglet der rechten Tragfläche der P2-PXE kollidiert. Die 737-800 musste aufwendig repariert werden.

Das Atoll Chuuk, zu der die Insel Weno gehört, war im Zweiten Weltkrieg ein großer japanischer Stützpunkt. Damals hieß es noch Truk. Im Februar 1944 versenkten amerikanische Marineflieger dort über 70 japanische Schiffe. Heute ist das Gebiet ein beliebtes Tauchrevier.

 

 

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