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easyJet wird die komplette Flotte am Boden lassen

easyJet hat mit sofortiger Wirkung alle Flüge gestoppt und parkt auf absehbare Zeit die komplette Flotte, nachdem die letzten Rückholflüge im Regierungsauftrag beendet wurden. Für die Mitarbeiter gibt es zwei Monate lang eine Übergangsregelung. 

30.03.2020

Ein solches Bild wird es in den nächsten Wochen nicht geben. easyJet wird seine gesamte Flotte am Boden belassen. © Volker K. Thomalla

Bis zum 24. März hatte die britische Billigfluggesellschaft easyJet noch einen Rumpf-Flugplan aufrecht erhalten, der innerbritische sowie einige europäische Routen von London aus beinhaltete. Doch damit ist nun angesichts der nicht vorhandenen Nachfrage auch Schluss.

Die Airline wird ihre komplette Flotte am Boden lassen und kann derzeit kein Datum nennen, wann sie wieder fliegen wird. Der Carrier nennt als Grund für diese drastische Maßnahme die „bisher nie gesehenen Reisebeschränkungen, die von den Regierungen angesichts der globalen Corona-Pandemie“ ausgerufen worden sind.

Rückholflüge sind abgeschlossen

Falls Regierungen weitere Rückholflüge durchführen wollen, steht easyJet nach eigenen Angaben auf Anforderung bereit. Bislang hat die Airline 650 Rückholflüge durchgeführt und dabei 45.000 Passagiere transportiert. Der letzte easyJet-Rückholflug sei am 29. März in Großbritannien gelandet.

Wann die Flugzeuge der easyJet wieder fliegen können, ist derzeit nicht absehbar. © Volker K. Thomalla

Das Kabinenpersonal des Carrier werde in einen Zwangsurlaub entlassen, erhalte aber nach Angaben von easyJet ab dem 1. April übergangsweise für zwei Monate 80 Prozent des letzten Gehaltes gezahlt. Johan Lundgren, der Hauptgeschäftsführer (CEO) von easyJet, sagte, er arbeite unermüdlich daran, sicherzustellen, dass die Airline gut aufgestellt sei, um die Herausforderungen durch das Coronavirus zu überstehen.

easyJet betreibt zusammen mit seinem Töchtern easyJet Europe (in Österreich) und easyJet Switzerland (in der Schweiz) 335 Narrowbodies der Airbus A320-Familie. Vor der Coronakrise bediente die Airline mit ihren typisch orange-weiß lackierten Flugzeugen 1.051 Strecken und bediente zuletzt 159 Destinationen.

Bob Fischer

 

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