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Erdbeben beschädigt den Flughafen von Palu schwer

Bei dem verheerenden Erdbeben und dem anschließenden Tsunami auf der Insel Sulawesi wurde auch der Flughafen schwer beschädigt. Nach seiner Wiederöffnung besetzten ihn Menschen, die ausgeflogen werden wollten.

1.10.2018

Nach der Öffnung des Flughafens von Palu auf der Insel Sulawesi besetzten Menschen, die ausgeflogen werden wollten, das Airport-Gelände. © Gerry Soeteman via Twitter @GerryS

Die starken Erdbeben auf der indonesischen Insel Sulawesi am 28. September haben auch den Flughafen Mutiara Sis Al Jufri so schwer beschädigt, dass er geschlossen werden musste. Die 2.550 Meter lange Piste weist im Pistenkopf der 33 über eine Strecke von 500 Metern große Längsrisse auf, Teile des Terminaldaches stürzten ein, und der Tower kollabierte nur Minuten, nachdem der Controller dem letzten Flug aus dem Katastrophengebiet die Startfreigabe erteilt hatte. Der Controller Anthonius Gunawan Agung kam beim Zusammenbruch des Turms ums Leben.

Sturm auf das Vorfeld

Da der Flughafen für den Transport von Hilfsmitteln und Rettungspersonal eine entscheidende Bedeutung hat, bemühte sich der Zivilschutz um eine schnelle Wiederöffnung des Airports. Gestern gaben die Behörden den Flughafen wieder für einige kommerzielle Flüge und Hilfsflüge frei, allerdings kann momentan nur nach Sicht gelandet werden. Da in Indonesien Sichtflüge bei Nacht nicht erlaubt sind, kann der Flughafen nur bei Tageslicht angeflogen werden.

Am heutigen Montag kam es zu chaotischen Szenen auf dem Vorfeld des Flughafens, als Menschen, die ausgeflogen werden wollten, das Flughafengelände stürmten und die auf dem Apron stehenden Flugzeuge belagerten. Zum Teil klammerten sie sich an die Fahrwerke, um zu erzwingen, mitgenommen zu werden. Die Behörden versuchen, die Menschen zum Verlassen des Vorfeldes zu bewegen, um die Hilfsflüge abfertigen zu können.

Volker K. Thomalla

 

 

 

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