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Hitzewelle führt zu Flugausfällen in Phoenix

Weil die Außentemperatur die maximal zugelassene Betriebstemperatur einiger Regionalflugzeuge übertraf, musste American Airlines zu Beginn dieser Woche einige Flüge am Phoenix Sky Harbor Airport annullieren.

21.06.2017

Bombardier CRJ waren zu Beginn der Woche von der Hitzewelle in Arizona betroffen und durften nicht fliegen. © Alan Wilson

Der Südwesten der Vereinigten Staaten wird derzeit von einer Hitzewelle heimgesucht. Die Temperaturen in Phoenix, Arizona, haben am Montag und am Dienstag die Marke von 120 Grad Fahrenheit (48,8 Grad Celsius) erreicht. Deswegen musste American Airlines am Phoenix Sky Harbor Airport am Montag 20 und am Dienstag 43 Flüge streichen. Die Außentemperatur (im Schatten) lag über der zulässigen Betriebstemperatur der Bombardier CRJ-Regionaljets, die American von Phoenix aus einsetzt. Diese liegt bei 118 Grad Fahrenheit (47,7 Grad Celsius).

Die gestrichenen Flüge waren alle für die Zeit zwischen 15.00 Uhr und 18.00 Uhr geplant. In diesem Zeitraum erreichen die Temperaturen jeweils ihr Tagesmaximum. Verkehrsflugzeuge von Boeing und Airbus waren nicht betroffen, da sie eine höhere maximal zugelassene  Betriebstemperatur erlauben.

Startstrecken verlängern sich bei Hitze

Neben der vom Hersteller festgelegten maximalen Betriebstemperatur verlängern sich durch hohe Temperaturen auch die Start- und Landestrecken, so dass die Piloten sehr genau auf die Abflugmassen achten müssen. Ist absehbar, dass die Startstrecken bei hohen Temperaturen über den zur Verfügung stehenden Startbahnlängen liegen, müssen sie die Beladung der Flugzeug reduzieren und Fracht und/oder Passagiere zurücklassen.

Die Hitzewelle in der Region soll noch einige Tage anhalten. Für den heutigen Mittwoch sind Temperaturen von bis zu 119 Grad Fahrenheit (48,2 Grad Celsius) prognostiziert, so dass weitere Flüge am Nachmittag gestrichen werden können.

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