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Qatar Airways beteiligt sich an China Southern Airlines

Qatar Airways kommt aufgrund eines Konflikts zwischen Katar und seinen arabischen Nachbarstaaten unter Druck. Um sich den Zugang zu wichtigen Märkten zu sichern und geschickt ein globales Streckennetz zu spinnen, beteiligt sich Qatar Airways an strategisch wichtigen Airlines. 

3.01.2019

Akbar Al Baker (li.), der Chef Executive der Qatar Airways Group, und Wang Chang Shun, der Vorsitzende von China Southern Airlines, nach der Vertragsunterzeichnung. © Qatar Airways

Qatar Airways setzt ihre Strategie fort, sich durch Beteiligungen Zugang zu wichtigen Luftverkehrsmärkten zu verschaffen. Am 28. Dezember 2018 hat Akbar Al Baker, der Chief Executive der Qatar Airways Group, zusammen mit Wang Shang Shun, dem Vorsitzenden der China Southern Airlines eine Vereinbarung über eine Beteiligung getroffen. Qatar Airways wird sich mit 5,0 Prozent an China Southern Airlines beteiligen.

Akbar Al Baker sagte: „China Southern Airlines ist eine der prestigeträchtigsten Airlines auf dem chinesischen Markt und ein wichtiger Player weltweit mit einem hohen potenzial für künftige Kooperationen. Wenn man sich die sich ergänzenden Stärken und Ressourcen von China Southern Airlines und Qatar Airways vor Augen hält, dann gibt es für uns eine Vielzahl von Gelegenheiten zur Zusammenarbeit und zum Aufbau einer langfristigen Beziehung.“ 

Embargo drückt auf die Gewinnmarge

Seit dem im Juni 2017 verhängten Embargo von Saudi-Arabien und weiteren arabischen Nachbarstaaten darf Qatar Airways deren Luftraum nicht mehr nutzen und muss Umwege fliegen. Darunter leidet die Profitabilität der Airline, die für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Verlust von 252 Millionen Rial (60 Millionen Euro) bilanzieren musste.

Qatar Airways hat bereits Anteile an der Latam Airlines Group (10 Prozent), an der International Airlines Group IAG mit Iberia und British Airways (20 Prozent), Air Italy 49 Prozent) und Cathay Pacific (9,99 Prozent). Das hatte erst kürzlich der Chef von Delta Air Lines, Ed Bastian, heftig kritisiert.

Volker K. Thomalla

 

 

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