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Saudia ist neuester Boeing 787-10-Betreiber

Saudi Arabian Airlines ist mit der Übernahme ihrer ersten Boeing 787-10 zum weltweit achten Betreiber der längsten Dreamliner-Version geworden. 

1.10.2019

Die erste Boeing 787-10 für Saudi Arabian Airlines ist am 30. September 2019 in Dschidda gelandet. © Boeing

Die staatliche Fluggesellschaft des Königreiches Saudi-Arabien, Saudi Arabian Airlines (Saudia), hat am 29. September ihre erste 787-10 im Boeing-Werk in North Charleston im US-Bundesstaat South Carolina übernommen. Damit ist die Saudia die achte Fluggesellschaft der Welt, die die längste Dreamliner-Version betreibt.

Eine Crew von Saudia startete mit dem von zwei GE Aviation GEnx-1B-Turbofans angetriebenen Großraumflugzeug noch am selben Tag zum Überführungsflug nach Dschidda in Saudi-Arabien. Dort landete das Flugzeug mit dem Kennzeichen HZ-AR24 nach einem Flug von zwölf Stunden und sieben Minuten Dauer.

357 Passagiere in der 787-10

Saudia hat ihre 787-10 mit 357 Sitzen für Passagiere in zwei Klassen einrüsten lassen. Neben 24 Fluggastsesseln in der Business Class können 333 Passagiere auf den Sitzen der Economy Class Platz nehmen. Damit fassen die 787-10 der Airline 40 Passagiere mehr als ihre 787-9. Die erste Strecke, die Saudia mit dem neuen Muster bedienen will, führt von Dschidda nach Kuala Lumpur.

Die Flotte der saudischen Fluggesellschaft besteht derzeit aus 155 Flugzeugen, darunter sind 45 Boeing 777, 14 Boeing 787, 3 Boeing 747, 32 Airbus A330, 46 Airbus A320 und 15 Airbus A321. Die Fluggesellschaft beförderte 2018 über 34 Millionen Passagiere. „Saudia betreibt eine hochmoderne Flotte, die mit der neuesten Technologie ausgestattet ist. Zusätzlich zu den vorhandenen Boeing 787-9 Dreamlinern fügen wir der Flotte jetzt die 787-10 hinzu, um unsere Wachstumspläne zu unterstützen“, sagte Eng. Saleh bin Nasser Al-Jasser, der Generaldirektor der Saudia, bei der Übernahme in North Charleston.

Über die Anzahl der von Saudia georderten 787-10 gibt es keine offiziellen Angaben. Aber Jaan Albrecht, der Hauptgeschäftsführer (CEO) von Saudia, sagte auf einer Konferenz in München im Frühjahr dieses Jahres, dass die Airline 2019 drei 787-10 und 2020 sieben weitere übernehmen wolle.

Bob Fischer

 

 

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