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Silk Way Airlines benötigt bis zu 20 Boeing 747-Frachter

Die aserbaidschanische Frachtfluggesellschaft Silk Way Airlines hat für sich einen Bedarf an 20 Boeing 747-8-Fachtflugzeugen innerhalb der nächsten Dekade identifiziert. 

Silk Way West Airlines ist dabei, ein weltumspannendes Fracht-Netzwerk aufzubauen. © Silk Way Airlines

Die am Heydar Aliyev International Airport der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku beheimatete Silk Way West Airlines gehört zu einer Holding, die über 20 Firmen umfasst, die Services rund um die Luftfahrt anbieten. Sie betreibt unter anderem fünf Boeing 747-8F sowie eine Boeing 747-400 als Frachter und hat angekündigt, zwei weitere 747-8F kaufen zu wollen.

Silk Way West betreibt derzeit eine Flotte von sechs Fracht-Jumbos. © Silk Way West Airlines

Silk Way West ist seit 17 Jahren als internationale Frachtfluggesellschaft im Geschäft und arbeitet seit ihrer Gründung mit der luxemburgischen Cargolux in verschiedenen Bereichen zusammen. Beim Besuch des Präsidenten und Hauptgeschäftsführers der Cargolux, Richard Forson, in Baku, äußerte Jahangir Askerov, Präsident und Hauptgeschäftsführer der Aserbaidschan Airlines (AZAL) und Großaktionär bei Silk Way, die Hoffnung, dass Boeing die 747-Produktionslinie noch mindestens zehn weitere Jahre offenhalten werde, denn die Silk Way West Airlines benötige für ihre angestrebte Expansion in den nächsten zehn Jahren 20 Boeing 747-8-Frachter. Silk Way (Seidenstraße) verfolgt das Ziel, die alte Seidenstraße-Handelsroute wieder zu beleben, wenn auch nicht auf dem Land.

Der Chef von Boeings Zivilflugzeugsparte, Kevin McAllister, wird in den nächsten Wochen zu einem Arbeitsbesuch in Baku erwartet. Dort will Askerov das Thema auch zur Sprache bringen.

UPS Airlines hatte vor kurzem mit einem Auftrag über 14 Boeing 747-8F das austrocknende Auftragsbuch für den Jumbo Jet wieder belebt. Boeing hat bislang 1.542 Boeing 747 (aller Versionen) an Kunden übergeben.

Silk Way West Airlines bedient aus Baku heraus unter anderem die Flugplätze Amsterdam Schiphol und den Maastricht Aachen Airport.

Bob Fischer

 

 

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