Homepage » Luftverkehr - news » Viele Europäer unter den Opfern des Ethiopian-Absturzes

Viele Europäer unter den Opfern des Ethiopian-Absturzes

Bei dem Absturz einer Boeing 737 MAX 8 der Ethiopian Airlines in Äthiopien sind 157 Menschen aus 35 Nationen ums Leben gekommen. Unter den Opfern sind nach Angaben der Fluggesellschaft viele Europäer, auch fünf deutsche Opfer sind zu beklagen.

10.03.2019

Der Hauptgeschäftsführer (CEO) der Ethiopian Airlines, Tewolde Gebremariam, an der Absturzstelle des Fluges ET302. © Ethiopian Airlines

Ethiopian Airlines hat eine Liste der Nationalitäten der Passagiere von Flug ET302 veröffentlicht. Alle 157 Menschen an Bord des Flugzeugs sind heute morgen beim Absturz der Boeing 737 MAX 8 der Ethiopian Airlines kurz nach dem Start vom internationalen Flughafen von Addis Abeba ums Leben gekommen.

Auf der Passagierliste sind 35 verschiedene Nationen aufgeführt. Acht italienische, sieben britische, sieben französische, fünf deutsche, fünf niederländische und drei österreichische und schwedische Staatsbürger, zwei Spanier sowie zwei Polen waren nach Angaben der Gesellschaft auf dem Unglücksflug an Bord. Neben Kenia mit 32 Opfern hat Kanada mit 18 Toten die höchste Opferzahl bei diesem Flugzeugunglück zu beklagen.

Probleme direkt nach dem Start

Nach Angaben der Fluggesellschaft hatte der Kapitän direkt nach dem Start Probleme mit dem Flugzeug an die Flugsicherung gemeldet und die Freigabe erhalten, zum Startflughafen zurückzukehren. Der Kapitän verfügte über eine Erfahrung von über 8.000 Flugstunden, teilte die Airline in ihrem dritten Bulletin zu dem Unfall mit. Der Copilot kam auf 200 Flugstunden.

Der Hauptgeschäftsführer der Ethiopian Airlines Group, Tewolde Gebremariam, war zum Absturzort geeilt, um sich selbst ein Bild von der Katastrophe zu machen. Er sagte: „Es ist zu früh, um über die Ursache dieses Absturzes zu spekulieren. Es wird eine eingehende Untersuchung mit allen Beteiligten wie dem Hersteller Boeing, der äthiopische Zivilluftfahrtbehörde und internationalen Stellen geben, um die Ursache zu klären. Wir werden uns an die internationalen Standards halten und die Informationen veröffentlichen, sobald die Unglücksursache identifiziert worden ist. Ethiopian Airlines wird den Familien der Opfer alle notwendig Unterstützung zukommen lassen.“

Volker K. Thomalla

 

 

Folgen Sie uns auf Twitter
Liken Sie uns auf Facebook

 

 

Weitere Berichte zur Flugsicherheit:

Lion Air-Absturz: Zwischenbericht veröffentlicht

Erste Erkenntnisse zum An-148-Absturz

Helikopterabsturz: Fußballclub-Besitzer kam ums Leben

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.