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Airbus liefert das 8.000. Exemplar der A320-Familie

Airbus hat das 8.000 Standardrumpf-Flugzeug seiner Geschichte ausgeliefert. Der Hersteller übergab den Jubiläumsjet an seinem Standort in Tianjin an den Kunden. 

22.02.2018

Air China hat am 1. Februar 2018 die A320neo mit der Seriennummer MSN8000 in Empfang genommen. © Pratt & Whitney

Als der erste Airbus A320 am 22. Februar 1987 in Toulouse zum Jungfernflug startete, ahnte wohl niemand der Beteiligten, welch‘ großer Erfolg dieses Muster und die aus ihm abgeleitete Verkehrsflugzeugfamilie würde. Airbus lagen zum Zeitpunkt des Erstflugs schon 260 feste Aufträge für die A320 vor, bis Ende Januar 2018 haben Airlines, Leasinggesellschaften und andere Kunden 14.135 Exemplare bestellt.

Bereits am 1. Februar hat Airbus das 8.000 Serienexemplar der A320-Familie an einen Kunden übergeben. Bei dem Flugzeug handelt es sich um einen Airbus A320neo für die Air China. Das Flugzeug mit dem Kennzeichen B-1068 hatte nur acht Tage vor der Übergabe seinen Erstflug im chinesischen Tianjin absolviert. Es wird von zwei Pratt & Whitney PW1100G Getriebefans angetrieben.

Doug Cai, Präsident von Pratt & Whitney China, sagte bei der Übergabe des Flugzeugs: „Dies ist ein vielversprechender Meilenstein. Wir sind geehrt, dass wir ihn mit Airbus und Air China teilen dürfen. Wir freuen uns darauf, in Zukunft zusätzliche A320neo für Air China antreiben zu dürfen.“

Für die ersten 1.000 A320 brauchte Airbus elf Jahre

Airbus hat elf Jahre benötigt, um die erste 1.000 Flugzeuge der A320-Familie zu produzieren.  Das 1.000 Exemplar der A320-Familie ging 1999 an Air France. Nur vier Jahre später erhielt Air China das 2.000 Exemplar, und im Januar 2012 übergab Airbus bereits das 5.000 Exemplar an die libanesische Middle East Airlines. Im März 2016 erhielt die mexikanische Volaris das 7.000. Exemplar. Für die nächsten 1.000 Exemplare benötigte Airbus nicht einmal zwei Jahre.

Der Hersteller fährt derzeit seine A320-Fertigungskadenz auf 60 Exemplare pro Monat hoch und denkt sehr konkret über eine weitere Erhöhung auf 70 Narrowbodies pro Monat nach. Bei dieser Fertigungsfrequenz dauert es nur rund 14 Monate dauern, bis die nächsten 1.000 Flugzeuge ausgeliefert sind.

VKT

 

 

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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